Neuss: Senioren fie­len nicht auf Enkeltrick herein

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss/​Rhein-​Kreis Neuss (ots) – Es hat sich offen­bar her­um­ge­spro­chen – hin­ter Geldforderungen am Telefon ste­cken oft betrü­ge­ri­sche Absichten.

Beim soge­nann­ten „Enkeltrick” erhal­ten zumeist ältere Menschen Anrufe von einer Person, die sich als Verwandter aus­gibt und eine finan­zi­elle Notlage vor­täuscht. So gesche­hen am Dienstagnachmittag (10.01.) in Neuss.

Gegen 15:00 Uhr mel­dete sich tele­fo­nisch eine angeb­li­che Tochter eines über 90-​jährigen Ehepaares und bat um schnellste Übergabe eines hohen Geldbetrages. Das Ehepaar „roch” aber den fal­schen Braten und been­dete das Gespräch.

Obwohl die Täter immer öfter auf auf­ge­klärte Bürgerinnen und Bürger tref­fen, ver­zeich­net die Polizei wei­ter­hin regel­mä­ßig Betrugsversuche die­ser Art. Deshalb ist es wich­tig, auch zukünf­tig miss­trau­isch zu sein, wenn ein ver­meint­li­cher Verwandter am Telefon um Geld bittet.

Allenfalls ein Rückruf über eine ver­traute, das heißt alt­be­kannte Nummer kann ein wenig Sicherheit ver­schaf­fen, ob es sich bei dem Anrufer tat­säch­lich um ein Familienmitglied han­delt. Den Trickbetrügern kann wirk­sam begeg­net wer­den, wenn poten­ti­elle Opfer die „Masche” ken­nen und wis­sen, wie sie sich im Fall eines sol­chen Anrufes ver­hal­ten sollen.

Es ist ent­schei­dend, nicht auf die Forderungen ein­zu­ge­hen und unmit­tel­bar im Anschluss an das Gespräch, die Polizei zu ver­stän­di­gen über die 02131 300–0 oder über den Notruf 110.

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