Rhein-​Kreis Neuss: Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen – Kreis für Modellprojekt ausgewählt

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Der Rhein-​Kreis Neuss ist als eine von bun­des­weit 24 Kommunen für die Teilnahme an einem Modellprojekt der Bertelsmann-​Stiftung zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt aus­ge­wählt worden. 

Ziel des Projektes ist die Optimierung ent­spre­chen­der Prozesse und Strukturen. „Die Integration in den Arbeitsmarkt ist eine der wesent­li­chen Herausforderungen, der wir uns im Rahmen des Flüchtlingszustroms stel­len müssen.

Denn Arbeit ist für die neuen Mitbürger nicht nur die Grundlage, für den eige­nen Lebensunterhalt sor­gen zu kön­nen, son­dern auch um nach­hal­tig in der neuen Heimat bei uns im Rhein-​Kreis Neuss anzu­kom­men“, betont Kreisdirektor Dirk Brügge.

Der Zuschlag für die Teilnahme an dem Modellprojekt der Bertelsmann-​Stiftung“, so Brügge wei­ter, „zeigt uns, dass wir dabei gemein­sam mit unse­ren Kommunen, dem Job-​Center, der Agentur für Arbeit, der Wirtschaft und wei­te­ren pri­va­ten Partnern den rich­ti­gen Weg ein­ge­schla­gen haben.“

Das Modellprojekt umfasst eine pro­fes­sio­nelle und bedarfs­ori­en­tierte Prozessbegleitung und ist auf eine Dauer von maxi­mal 9 Monaten ange­legt. Die teil­neh­men­den Kommunen wer­den sich zudem unter­ein­an­der ver­net­zen und exter­nen Input sowie Methoden-​Wissen auch von inter­na­tio­na­len Partnern der Bertelsmann-​Stiftung aus Kanada und den USA erhalten.

Mit unse­rer Beteiligung an dem bun­des­wei­ten Modellprojekt möch­ten wir unsere Integrationsarbeit wei­ter­ent­wi­ckeln. Dabei kön­nen wir von ande­ren nur ler­nen und geben unsere Erfahrungen auch gerne wei­ter“, sagt Benjamin Josephs, Flüchtlingsbeauftragter des Rhein-​Kreises Neuss, der die Umsetzung des Modellprojektes koor­di­nie­ren wird.

Für die Projekt-​Teilnahme wur­den vor allem Kommunen aus­ge­wählt, die sich bei der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt schon beson­ders enga­giert haben. Das Projekt wird finan­ziert durch die JP Morgan Chase Foundation und durch­ge­führt in Kooperation mit dem durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales geför­der­ten IQ-Netzwerk.

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