Grevenbroich: Spende für einen Snoezelwagen

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich-​Wevelinghoven – War der Snoezelwagen heute schon bei dir? Diese Frage kön­nen die Seniorinnen und Senioren des Wevelinghovener Seniorenstifts St. Martinus dem­nächst beant­wor­ten, wenn der neue Snoezelwagen ange­schafft wor­den ist.

Bürgermeister Klaus Krützen hat heute eine Spende in Höhe von 500 Euro für den Kauf dazu gege­ben. Im schö­nen neuen Seniorenstift St. Martinus in Wevelinghoven hat er Frau Pienkowski, ihrem Team und eini­gen Bewohnern und Bewohnerinnen das Geld überreicht.

Foto: Stadt

Ich komme als „Weihnachtsmann“ und wün­sche viel Freude mit dem neuen Sinneswagen, so Krützen. Er bedankte sich für die geleis­tete Arbeit und für die lie­be­volle und für­sorg­li­che Betreuung der BewohnerInnen.

Was ist sno­e­ze­len? Das Kunstwort setzt sich aus den hol­län­di­schen Worten „snuf­fe­len“ (schnüf­feln, schnup­pern) und „doe­ze­len“ (dösen, schlum­mern) zusam­men. Das Konzept wurde ent­wi­ckelt, um Menschen mit sen­so­ri­schen Störungen und schwers­ten Behinderungen Entspannung und Ruhe, aber auch neue Anregungen zu bie­ten. Heute wird „sno­e­ze­len“ in vie­len Einrichtungen für Kinder über die Physiotherapie bis hin zu Pflegeheimen, glei­cher­ma­ßen erfolg­reich praktiziert.

Alle Sinne (Sehen, Hören, Tasten, Riechen, Schmecken) wer­den über ver­schie­dene Materialien sti­mu­liert – ent­we­der ein­zeln oder in Kombination, je nach Wunsch oder Vorlieben. Zum Beispiel laden gedämpf­tes Licht und ver­schie­dene Lichtquellen zum Träumen ein, gezielte Musik unter­stützt das Wohlfühlen, Sinnesmaterial lädt zum Erkunden (Tasten oder Riechen) ein. Nichts muss gemacht wer­den, alles darf aus­pro­biert werden.

Mit Hilfe eines Rollwagens kön­nen die Zubehörteile direkt in die Bewohnerzimmer gebracht wer­den. Zur Ausstattung gehö­ren z. B. ein CD-​Spieler, ein Projekt für Lichteffekte, eine Aromavernebler, ver­schie­den far­bige Tücher, Lichterketten, Igelbälle und Massagezubehör.

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