VBE: Schlusslicht NRW muss Aufholjagd starten

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Robert Schilken, Herausgeber



VBE Landesverband NRW – In kei­nem ande­ren Bundesland wird so wenig Geld pro Schülerin und Schüler aus­ge­ge­ben, wie in Nordrhein-Westfalen. 

Zu die­sem Schluss kommt der Bildungsfinanzbericht, der heute vom Statistischen Bundesamt vor­ge­stellt wurde. Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Kultusministerkonferenz wird in die­sem regel­mä­ßig fest­ge­hal­ten, wel­che Ausgaben im Bildungsbereich getä­tigt werden.

Seit 2005 sind die Ausgaben von 4.600 Euro pro Schülerin und Schüler um 1.100 Euro auf 5.700 Euro in 2013 gestie­gen. Andere Bundesländer konn­ten die Ausgaben in der­sel­ben Zeit um über 2.000 Euro stei­gern (Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-​Vorpommern, Sachsen-​Anhalt und Thüringen).

Der VBE-​Landesvorsitzende bekräf­tigt: „Wir sehen die Anstrengungen der Landesregierung, aber da muss deut­lich mehr pas­sie­ren, wenn NRW nicht das ewige Schlusslicht blei­ben soll. Die Zahlenspiele der Landesregierung kön­nen die bestehen­den Defizite nicht dau­er­haft zude­cken. In Relation zum BIP wer­den in NRW nur 3,9 % öffent­li­che Bildungsausgaben getä­tigt. In ande­ren Bundesländern beträgt die Quote bis zu 5,2 %.

Die Landesregierung muss sich die Frage gefal­len las­sen, wie sie das gegen­über den Menschen in NRW ver­ant­wor­ten will.”

Quelle: Verband Bildung und Erziehung Landesverband NRW

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