Rhein-​Kreis Neuss: Vogelgrippe – Halter müs­sen ihr Geflügel im Stall lassen

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Rhein-​Kreis Neuss – Die Halterinnen und Halter von Geflügel an Rhein, Erft und Gillbach müs­sen ihre Tiere in geschlos­se­nen Ställen lassen. 

Das geht aus einer Verordnung des Rhein-​Kreises Neuss im Kampf gegen die auch Vogelgrippe genannte Geflügelpest her­vor. Alternativ zu geschlos­se­nen Ställen kön­nen Hühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse unter einer Vorrichtung gehal­ten wer­den, die aus einer über­ste­hen­den, nach oben gegen Einträge gesi­cher­ten dich­ten Abdeckung und einer vor dem Eindringen von Wildvögeln schüt­zen­den Seitenbegrenzung bestehen muss.

Im Rhein-​Kreis Neuss gibt nur ganz wenige große Bestände. Aber wir haben über 1100 Betriebe bezie­hungs­weise Halter mit einer Geflügelzahl von unter 100. Da sind sogar Halter von zwei Hühnern dabei“, berich­tet Dr. Frank Schäfer, der Leiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes.

Das Verbraucherschutzministerium des Landes hatte nach dem Ausbruch der Geflügelpest in einer Putenhaltung im Kreis Soest und auf Grund der anhal­ten­den Dynamik der Seuchenentwicklung in der Wildpopulation die soge­nannte Aufstallpflicht flä­chen­de­ckend auf ganz Nordrhein-​Westfalen aus­ge­wei­tet. Die Stallpflicht für Hausgeflügel gilt für kon­ven­tio­nelle Betriebe und Biobetriebe sowie für pri­vate Halterinnen und Halter.

Die von Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke unter­schrie­bene Verfügung ent­hält auch einen Hinweis auf die in der Geflügelpestverordnung vor­ge­se­he­nen Ausnahmen. Der Rhein-​Kreis Neuss als zustän­dige Behörde kann Ausnahmen geneh­mi­gen, soweit eine Aufstallung wegen der bestehen­den Haltungsverhältnisse nicht mög­lich ist, sicher­ge­stellt ist, dass der Kontakt zu Wildvögeln auf andere Weise wirk­sam unter­bun­den wird und sons­tige Belange der Tierseuchenbekämpfung nicht entgegenstehen.

Wikipedia Geflügelpest

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