Dormagen: Seniorenbeirat – Vorsitzender Hans-​Peter Preuss legt Jahresbericht vor

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Dormagen – Der Seniorenbeirat der Stadt Dormagen blickt auf ein ereig­nis­rei­ches Jahr zurück. „Wir konn­ten eini­ges in Gang set­zen“, bilan­ziert Vorsitzender Hans-​Peter Preuss. 

So hat das Beratungs- und Mitsprachegremium inzwi­schen für sie­ben Stadtteile „Kümmerer“ gefun­den, die monat­li­che Sprechstunden anbie­ten und für die Sorgen und Anliegen älte­rer Mitbürger vor Ort direkt zur Verfügung ste­hen. „Diese Anlaufstellen wer­den sehr gut ange­nom­men. Jetzt suchen wir auch für die ande­ren Stadtteile noch Ansprechpartner“, machte Preuss bei der Übergabe des Jahresberichts an Bürgermeister Erik Lierenfeld deutlich.

Großes Interesse fand eben­falls ein Vortrag, den der Beirat im September zu den neuen Pflegestufen ab 2017 anbot. „Mit Unterstützung durch die Diakonie und die städ­ti­sche Seniorenbeauftragte konn­ten wir hier wich­tige Hinweise wei­ter­ge­ben“, sagt die stell­ver­tre­tende Vorsitzende Ute Felske-Wirtz.

Der Vorsitzende des Dormagener Seniorenbeirats, Hans-​Peter Preuss (links), über­gab den Tätigkeitsbericht für 2016 an Bürgermeister Erik Lierenfeld. Foto: Stadt

Mit einem lebens­prak­ti­schen Verbesserungsvorschlag besuchte das Dormagener Gremium im April die Mitgliederversammlung der Landesseniorenvertretung in Gelsenkirchen. „Viele ältere Menschen haben bei Bankangelegenheiten das Problem, dass sie die Überweisungsvordrucke nicht rich­tig lesen kön­nen“, erläu­tert der Schriftführer des Seniorenbeirats, Alfred Brüggemann. Die Initiative aus Dormagen, die­ses Thema ein­mal lan­des­weit in Gesprächen mit den Geldinstituten auf­zu­grei­fen, wurde in der Mitgliederversammlung ein­stim­mig angenommen.

Bereits 2015 hatte der Seniorenbeirat einen Plan für eine bes­sere Begehbarkeit der Friedhofswege erstellt. Dabei ging es vor allem um den Belag mit Rollkies, der für Besucher mit Rollatoren oft­mals ein Problem dar­stellt. Die Technischen Betriebe Dormagen haben mitt­ler­weile damit begon­nen, die­ses Deckenmaterial aus­zu­tau­schen. Auf Initiative von Alfred Brüggemann erstellte die Stadt zudem ein neues Begleitbuch für Migranten, das der Seniorenbeirat inhalt­lich mitgestaltete.

In der Dormagener Innenstadt setzt sich das Gremium tat­kräf­tig für mehr Barrierefreiheit und zusätz­li­che Ruhebänke ein. Dazu wur­den auch schon Gespräche mit der City-​Offensive Dormagen geführt. Zahlreiche Informationsbesuche run­de­ten das Jahresprogramm der 16 Mitglieder ab. Positiv ver­merkt Preuss dar­über hin­aus, dass erst­mals ein Vertreter des Seniorenbeirats als bera­ten­des Mitglied in den städ­ti­schen Jugendhilfeausschuss gewählt wurde, der auch für soziale Angelegenheiten zustän­dig ist.

Allen ehren­amt­li­chen Helfern des Seniorenbeirats gebührt ein gro­ßes Dankeschön für die geleis­tete Arbeit“, machte Bürgermeister Lierenfeld deutlich.

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