Rhein-​Kreis Neuss: Neuausschreibung in der Abfallwirtschaft – Kreis erreicht sin­kende Abfallgebühren

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Zum Jahreswechsel pro­fi­tie­ren die Bürgerinnen und Bürger von sin­ken­den Abfallgebühren, die der Kreis durch ver­trag­li­che und orga­ni­sa­to­ri­sche Neuerungen in der Abfallwirtschaft errei­chen konnte. 

Nach einem ent­spre­chen­den Bericht von Kreisumweltdezernent Karsten Mankowsky zu den „Abfallgebühren 2017“ emp­fahl der Planungs- und Umweltausschuss des Rhein-​Kreises Neuss dem Kreistag jetzt ein­stim­mig und ohne Enthaltungen die Gebührensenkungen.

Hintergrund für eine euro­pa­weite Neuausschreibung war der zum Jahresende nach 20 Jahren aus­lau­fende Entsorgungsvertrag zwi­schen dem Kreis und der heu­ti­gen EGN. Zudem wird der Rhein-​Kreis Neuss zum 1. Januar die Wertstoffsortieranlage auf der Deponie in Neuss-​Grefrath und das Kompostwerk in Korschenbroich-​Glehn übernehmen.

Durch geschickte Ausschreibungen und Umstrukturierungen“, so Mankowsky, „konn­ten die bis­her im Rhein-​Kreis Neuss im regio­na­len Vergleich ohne­hin güns­ti­gen Entsorgungstarife für die Städte und Gemeinden nicht nur gehal­ten, son­dern sogar redu­ziert werden.“

Die Abfallgebühren 2017 wer­den sich dem­nach für Rest- und Sperrmüll auf 175 Euro pro Tonne statt der­zeit noch 188,50 Euro und für Bioabfall auf 80 Euro pro Tonne statt aktu­ell 96,52 Euro belaufen.

Außerdem steigt 2017 die Vergütung für Altpapier von jetzt noch 81,62 Euro pro Tonne auf 92,03 Euro. Unverändert bleibt die pau­schale Gebühr von 10 Euro für Kleinanlieferungen.

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