Neuss: Drei Künstler mit Kunstförderpreis 2016 ausgezeichnet

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – An aus­nahms­weise drei Künstler hat Bürgermeister Reiner Breuer jetzt den Kunstförderpreis der Stadt Neuss 2016 verliehen. 

Der Kulturausschuss ori­en­tierte sich bei der Entscheidung an der Empfehlung der Fachjury. Das Niveau aller drei Künstler bestach durch eine hohe Qualität, sodass jeder das Preisgeld zu je 3.000 Euro erhal­ten hat.

In der Sparte Bildende Kunst gewan­nen der inter­dis­zi­pli­när arbei­tende Fotograf Alexander Bornschein und der Bildhauer Peter Müller. Im Bereich der Gestaltenden Kunst wurde der Grafiker Konstantin Zayka ausgezeichnet.

Bürgermeister  Reiner  Breuer  mit  den  drei  Gewinnern des Kunstförderpreises  der Stadt Neuss 2016, Peter Müller,  Alexander  Bornschein  und  Konstantin  Zayka,  Martin  Flecken,  Stellv.  Vorsitzender  des  Kulturausschusses,  und  Jury-Mitglied  Anna  Maria Holt. Foto: Stadt
Bürgermeister Reiner Breuer mit den drei Gewinnern des Kunstförderpreises der Stadt Neuss 2016, Peter Müller, Alexander Bornschein und Konstantin Zayka, Martin Flecken, Stellv. Vorsitzender des Kulturausschusses, und Jury-​Mitglied Anna Maria Holt. Foto: Stadt

Bürgermeister Breuer ver­lieh den Preis bereits zum drit­ten Mal: „Ich freue mich, auch die­ses Jahr wie­der her­vor­ra­gende Künstler aus­zeich­nen zu dür­fen. Mein Dank geht auch an die Jury-​Mitglieder und den Kulturausschuss. Ich finde es wich­tig, als Stadt Neuss jun­gen Künstlern Förderung und Unterstützung zu geben.“

Die Jury begrün­dete ihre Entscheidung wie folgt:

Bornschein, Meisterschüler der Kunstakademie Düsseldorf, beschrei­tet als Künstler unkon­ven­tio­nelle Wege und ver­folgt kom­plexe Ansätze in sei­nen Arbeiten. Seine Ausstellungsinstallationen und der sou­ve­räne Umgang beim Einsatz digi­ta­ler Medien zei­gen die künst­le­ri­sche Reife des 30-Jährigen.

Müller über­zeugte mit dem brei­ten Spektrum sei­ner Schaffenskraft als Bildhauer. In sei­ner viel­schich­ti­gen Formensprachen konnte sich der 35-​Jährige von sei­nem Lehrmeister Tony Cragg lösen. Besonders lobend wurde seine Arbeit „Funny Games“ hervorgehoben.

Zayka legte eine reife und preis­wür­dige Präsentation vor. Er bestach durch seine hohe gestal­te­ri­sche Qualität und dem Variantenreichtum sei­ner Entwürfe sowie die Fähigkeit, Jugendliche mit sei­ner Arbeit zu begeis­tern. Der 33-​Jährige gebür­tige Russe macht als Graffiti-​Künstler und Designer inter­na­tio­nal von sich Reden.

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