Meerbusch: Damit der Bio-​Abfall nicht in der Tonne kle­ben bleibt – Bei Frost selbst Vorsorge treffen

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Die ers­ten Nachtfröste die­ser Tage haben auch in Meerbusch die Leerung der Biotonnen erschwert: 

Wegen der nied­ri­gen Temperaturen war in etli­chen Tonnen der Inhalt ange­fro­ren und konnte nicht kom­plett in das Entsorgungsfahrzeug gekippt wer­den. „Im Winter kommt das immer wie­der ein­mal vor“, weiß Dana Frey, Leiterin der Abteilung Umwelt im Technischen Dezernat der Stadtverwaltung. „Jetzt im Spätherbst ist das eher unge­wöhn­lich, aber auch ärgerlich.“

Der Grund: Gerade zur­zeit fällt viel Laub- und Grünabfall an, ent­spre­chend gut gefüllt sind die brau­nen Tonnen.

Ersatzleerungen kann das von der Stadt beauf­tragte Entsorgungsunternehmen nicht anbie­ten, so das Umweltamt. Das ver­hin­dern die fes­ten Abfuhrpläne, die der Entsorger auch für andere Städte hat. Verbraucher kön­nen aller­dings auch selbst Vorsorge gegen „Frostklumpen” in der Biotonne tref­fen: Die Tonne nach Möglichkeit an einem wet­ter­ge­schütz­ten Ort wie Garage oder Hauswand auf­stel­len oder mor­gens vor der Leerung den ange­fro­re­nen Inhalt kurz mit einem Spaten lösen.

Neben der Tonnenleerung gibt es jeder­zeit die Möglichkeit, Grünabfälle zum Wertstoffhof in Strümp zu brin­gen. Wer das nicht möchte, dem bleibt nur, über­schüs­si­gen Grünabfall zwi­schen­zu­la­gern und auf die fol­gen­den Leerungen zu ver­tei­len. „Auf kei­nen Fall darf man in Säcken gesam­mel­tes Grün neben die Biotonne an den Straßenrand stel­len”, so Dana Frey.

Die Säcke dür­fen nicht in das Fahrzeug gewor­fen wer­den, weil sie nicht kom­pos­tier­bar sind.” Das Auskippen in die Schüttmechanik sei aus Sicherheitsgründen nicht zulässig.

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