Neuss: Verkauf des ehe­ma­li­gen Whitesell-Geländes

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Bürgermeister Reiner Breuer zeigt sich über die Nachricht zum erfolg­ten Verkauf des hin­ter dem Neusser Hauptbahnhof lie­gen­den Industriegeländes der insol­ven­ten Firma Whitesell an die Düsseldorfer BEMA-​Gruppe erfreut:

Endlich kommt Bewegung in die Entwicklung der Industriebrache. Wir soll­ten diese his­to­ri­sche Chance für eine nach­hal­tige und inno­va­tive Quartiersentwicklung mit Brückenfunktion zur Innenstadt nut­zen“, kom­men­tiert Breuer den Erwerb des 48.000 qm gro­ßen Grundstücks in zen­tra­ler Innenstadtlage. Breuer sieht auf dem Areal „hen­ger de Bahn“ ein her­aus­ra­gen­des Entwicklungspotenzial für ein genera­ti­ons­über­grei­fen­des Quartier mit bezahl­ba­rem Wohnen und inno­va­ti­ver Mobilität.

Gemeinsam mit dem neuen Eigentümer will Bürgermeister Breuer in einem städ­te­bau­li­chen Ideenwettbewerb die Bürgerinnen und Bürger sowie den Stadtrat früh­zei­tig und umfas­send in die wei­tere Überplanung des Areals und die nähere Umgebung ein­bin­den. Auch der Planungs- und Baudezernent der Stadt Neuss, Christoph Hölters, sieht die Chance zur „zeit­ge­mä­ßen Inszenierung für das Tor zur Nordstadt“.

Die Belastungen der Umwelt durch die über 100-​jährige Industriegeschichte müss­ten besei­tigt und gleich­zei­tig die his­to­ri­sche Prägung ange­mes­sen gewür­digt wer­den, so Hölters, der hierzu ein inte­grier­tes Handlungskonzept in Verbindung mit einem städ­te­bau­li­chen Sanierungsverfahren mit Bezug zur Nordstadt und zum Hauptbahnhof anstrebt.

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