Neuss: Unfallflucht – Polizei stellt betrun­ke­nen Autofahrer

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss-​Innenstadt (ots) – Am Mittwochabend (23.11.), gegen 21 Uhr, ver­stän­dig­ten Unfallzeugen die Polizei und schil­der­ten fol­gende Beobachtung: 

Ein sil­ber­ner Kleinwagen sei von der Gielenstraße aus in die Adolf-​Flecken-​Straße nach rechts abge­bo­gen. Kurz hin­ter der Einmündung sei das Auto dann von der Fahrbahn abge­kom­men und gegen den Bordstein geprallt, einige Meter über einen Grünstreifen sowie vor einen Baum gefah­ren und dort zum Stehen gekommen.

Zunächst ver­suchte der Mann hin­term Steuer seine Fahrt fort­zu­set­zen, was jedoch auf­grund der star­ken Beschädigungen nicht gelang. Daraufhin stieg er aus und ent­fernte sich zu Fuß über die Gielenstraße in Richtung Hermannsplatz. Das demo­lierte Auto ließ er mit­ten auf der Straße stehen.

Der 27-​jährige Neusser kam nicht weit. Die alar­mier­ten Polizeikräften tra­fen ihn unweit des Unfallortes an. Seine Verletzungen konn­ten vor Ort durch Rettungskräfte erst­ver­sorgt wer­den. Der junge Mann gab an, sich den Wagen von einem Freund gelie­hen zu haben und vor Fahrtantritt Alkohol getrun­ken zu haben. Ein ent­spre­chen­der Test bestä­tigte den Verdacht – der Promillewert des Neussers lag deut­lich über dem Erlaubten.

Zudem stell­ten die Polizisten Beweismittel bei dem Tatverdächtigen sicher, die den Verdacht eines Drogenkonsums nahe­leg­ten. Der Unfallverursacher musste zur Blutprobenentnahme mit zur Wache. Den Verlust sei­nes Führerscheins muss der 27-​Jährige nicht befürch­ten – er ist gar nicht im Besitz einer gül­ti­gen Fahrerlaubnis.

Den 27-​Jährigen erwar­ten neben den Kosten für das demo­lierte Auto, den beschä­dig­ten Baum und die not­wen­di­gen Abschlepp- und Reinigungsmaßnahmen gleich meh­rere Strafanzeigen. Die Polizei ermit­telt wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, der Gefährdung des Straßenverkehrs durch Fahren unter Alkoholeinfluss bezie­hungs­weise unter Einfluss berau­schen­der Mittel, eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen des uner­laub­ten Entfernens vom Unfallort.

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