Korschenbroich: Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planung und Denkmalpflege vom 17. November 2016

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Bebauungsplan-​Änderung Nr. 20/​27 „Evangelisches Gemeindezentrum“ – An der Eichendorffstraße in Kleinenbroich soll ein zwei­ge­schos­si­ges Mehrfamilienhaus im sozia­len Wohnungsbau mit vor­aus­sicht­lich elf Wohnungen entstehen. 

Hierfür soll der Bebauungsplan, der das Grundstück bis­her als Gemeinbedarfsfläche fest­setzt, geän­dert wer­den. Eine ent­spre­chende Empfehlung an den Stadtrat hat der Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Denkmalpflege aus­ge­spro­chen. Zuvor hat­ten die Ausschussmitglieder die im Rahmen der Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung ein­ge­gan­ge­nen Anregungen und Stellungnahmen zu der B‑Plan Änderung abge­wo­gen. Bedenken der Anwohner wurde bereits im Vorfeld des Verfahrens Rechnung getra­gen. Ihre Anregungen sind vor­zei­tig in die Planungen auf­ge­nom­men worden.

Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 10/​39 „Erweiterung Brauerei Neersbroich“

Die Privatbrauerei Bolten will gegen­über von ihrem Standort, dem denk­mal­ge­schütz­ten Kraushof in Neersbroich, eine Halle für eine neue Abfüllanlage sowie für Logistik und Lager zwi­schen der Rheydter Straße und der L 31 bauen. Darüber hin­aus soll neben der geplan­ten Abfüllhalle direkt an der Rheydter Straße (neben dem heu­ti­gen Biergarten) ein Gastronomiebetrieb mit Hotel errich­tet wer­den. Um diese Planungen zu ermög­li­chen, soll ein Bebauungsplan auf­ge­stellt wer­den. Einen ent­spre­chen­den Beschluss haben die Mitglieder des Planungsausschusses gefasst. Die Verwaltung soll hierzu nun die früh­zei­tige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden durchführen.

Zurzeit sind zur Erschließung der Gewerbefläche zwei Varianten vor­ge­se­hen: Variante 1 sieht eine Zuwegung über die Rheydter Straße vor. Variante 2 geht von einer Erschließung über die L 31 aus, wobei wei­ter­hin aus betrieb­li­chen Gründen eine Zufahrt über die Rheydter Straße mög­lich sein wird. Da die Gespräche mit dem Landesbetrieb Straßen NRW über die vom Antragsteller gewünschte Anbindung an die L31 noch nicht geführt wur­den, soll die früh­zei­tige Beteiligung mit bei­den Varianten erfolgen.

Stadtteil-​Rahmenplan „Ortsmitte Glehn“

Um die Glehner Ortsmitte gestal­te­risch auf­zu­wer­ten, hat der Ausschuss einen ent­spre­chen­den Stadtteil-​Rahmenplan als Grundlage für wei­tere Planungen beschlos­sen. Demnach soll eine Allee als Verbindung und Sichtachse zwi­schen der Kirche nach Westen hin zum Friedhof geschaf­fen wer­den. Weiterhin soll ein Weg ent­lang des Jüchener Baches zwi­schen Haupt- und Kirchstraße entstehen.

Und auch die Kirchstraße selbst soll auf­ge­wer­tet wer­den. Allerdings sol­len die in dem Plan dar­ge­stell­ten Maßnahmen zum Ausbau und zur Verkehrslenkung zunächst nicht wei­ter ver­folgt wer­den. Nichtsdestotrotz soll die Verwaltung in die­sem Zusammenhang prü­fen, ob für den tief­bau­tech­ni­schen Ausbau Städtebau-​Fördermittel bean­tragt wer­den können.

Ob und wann die Planungen für die Glehner Ortsmitte umge­setzt wer­den kön­nen, hängt von wei­te­ren Gesprächen mit den betrof­fe­nen Grundstückseigentümern ab.

Explizit fest­ge­hal­ten ist im Zuge der Verabschiedung des Rahmenplanes, dass das Kriegerdenkmal an sei­nem bis­he­ri­gen Standort bleibt. Und auch die Zahl der Stellplätze im Bereich der Kirche soll nicht ver­rin­gert werden.

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