Neuss: Keine Gesundheitsgefährdung auf Neusser Kunstrasenplätzen

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Neuss – Alle Kunstrasenplätze in Neuss sind unbe­denk­lich für die Sportler. Zu die­sem Ergebnis kamen jetzt Untersuchungen, die die Stadt in Auftrag gege­ben hat.

Auf Fußball-​Kunststoffrasenplätzen sind in der Regel Einstreuungsgranulate zur Dämpfung des Kunstrasens auf­ge­bracht. Früher ver­wen­dete Granulate, soge­nannte SBRRecyklate, die aus recy­cel­ten Autoreifen her­ge­stellt wur­den, ste­hen unter Verdacht, krebs­er­re­gende poly­cy­cli­sche aro­ma­ti­sche Kohlenwasserstoffe (PAK) zu ent­hal­ten.

Drei der fünf von der Stadt Neuss unter­hal­te­nen FußballKunststoffrasenplätze sind ohne­hin unbe­denk­lich, da auf ihnen EPDM-​Granulat ver­wen­det wird, das durch seine Materialzusammensetzung eine Belastung aus­schließt. Dies betrifft die neue­ren Plätze in Rosellen und Weißenberg, Baujahr 2009 bezie­hungs­weise 2010, sowie den ver­eins­zu­ge­hö­ri­gen Platz auf der Bezirkssportanlage in Uedesheim (Baujahr 2014).

Der Platz auf der Bezirkssportanlage in Holzheim und die bei­den Plätze in Hoisten wur­den in den Jahren 2006 bis 2008 errich­tet. Von die­sen drei Kunststoffrasenplätzen wur­den im Auftrag der Stadt Proben des Granulats durch das Institut euro­fins Umwelt West che­misch ana­ly­siert. Die gemes­se­nen PAK- bzw. Benzo(a)pyren-Gehalte unter­schrei­ten deut­lich die Vorsorgewerte der Bundesbodenschutz-​Verordnung, auch die des emp­find­lichs­ten Prüfwerts für Kinderspielflächen.

Von den auf den Bezirkssportanlagen in Holzheim und Hoisten ein­ge­setz­ten Streugranulaten gehen also eben­falls keine Gefährdungen für die Sportplatznutzer aus.

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