Meerbusch: Aufbruchstimmung beim ers­ten „Tour-​Gipfel” mit Bürgermeistern und Landräten

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Meerbusch – Vier Wochen nach der offi­zi­el­len Präsentation der „Tour de France”-Strecke 2017 in Paris kam Bürgermeisterin Angelika Mielke-​Westerlage jetzt mit Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel sowie den Landräten und Bürgermeistern der übri­gen deut­schen Durchfahrtsorte zum ers­ten „Tour-​Gipfel” im Düsseldorfer Schlossturm zusammen. 

Geisel gra­tu­lierte allen Amtskollegen zur Ernennung ihrer Kommunen als „Tour-​Städte” und gab einen Ausblick auf die kom­men­den Monate. „Die Augen der Radsportwelt sind jetzt auf Düsseldorf als Ausrichter des Grand Départ 2017 gerich­tet. Gleichzeitig rücken die Städte und Kreise, durch die die wei­tere Strecke der Profis führt, in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit.” Dies sei eine her­vor­ra­gende Möglichkeit, für die Schönheit der Region und das Fahrrad als attrak­ti­ves Fortbewegungsmittel zu werben.

Chance beim Schopfe packen”

Angelika Mielke-​Westerlage griff die Vorlage gerne auf: „Wir sind froh, dabei zu sein”, erklärte sie vor Journalisten aus der gan­zen Region im Schlossturm. „Wenn man die Gelegenheit bekommt, das größte Radrennen der Welt nach Meerbusch zu holen, dann muss man die Chance beim Schopfe packen.” Die „Tour” sei eine tolle Attraktion für alle Meerbuscherinnen und Meerbuscher – gleich ob jung oder alt. Weltweit kenne sie fast jedes Kind. Deshalb bringe ein sol­ches Weltsportereignis auch einen posi­ti­ven Kick fürs Image der Stadt Meerbusch ins­ge­samt. „2017 fei­ern wir zudem das 50-​jährige Bestehen unse­rer Städtepartnerschaft mit Fouesnant in der Bretagne. Das ist eine opti­male Fügung”, so die Bürgermeisterin.

Dorfstraße wird Rennstrecke

Grafik: Stadt Neuss/ Google Maps
Grafik: Stadt Neuss/​Google Maps

Die Route der zwei­ten Etappe, die am Sonntag, 2. Juli, nach einem Abstecher ins Bergische von Düsseldorf nach Lüttich führt, wird nach 52 Kilometern Fahrstrecke Meerbusch errei­chen. Der große Begleittross und das rund 200 Mann starke Fahrerfeld wer­den über die Niederlöricker Straße nach Meerbusch-​Büderich ein­fah­ren und am „Landsknecht” in die Dorfstraße einbiegen.

Im Bereich des Rathauses rech­nen die Organisatoren mit dem Hauptpublikumsandrang. Auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz gleich nebenan wird das bunte Rahmenprogramm der Stadt zur Tour de France lau­fen. An der Mauritius-​Kirche führt die Strecke Richtung Süden über die Düsseldorfer Straße, das Deutsche Eck und die Neusser Straße wei­ter nach Neuss. Von Neuss aus geht die Reise wei­ter nach Kaarst, am Büttgener Radsportzentrum vor­bei, über Korschenbroich, Mönchengladbach, Alsdorf und Würselen über die deutsch-​belgische Grenze nach Lüttich.

Start am Tonhallenufer

Ausgangspunkt der Etappe ist am frü­hen Morgen des 2. Juli das Tonhallenufer in Düsseldorf. Über das Joseph-​Beuys-​Ufer rol­len die Teams in Richtung Burgplatz, wo sie sich offi­zi­ell ein­schrei­ben und dem Publikum prä­sen­tie­ren. Hier erfolgt der neu­tra­li­sierte Start, ein lang­sa­mes Einrollen der Fahrer. Das acht Kilometer lange „Warmfahren” zieht sich über die Altstadt in Richtung Medienhafen.

An der „Living Bridge”, die das Hafenbecken über­spannt, hält das Fahrerfeld für eine offi­zi­elle Zeremonie, bevor es durch die Düsseldorfer Innenstadt fährt und sich zum offi­zi­el­len Start auf der Fischerstraße auf­stellt. Ab hier nimmt das Feld Fahrt auf.

Bergwertung” im Neandertal

Nach den ers­ten fla­chen Kilometern durch die Landeshauptstadt geht es hin­auf Richtung Galopprennbahn – am Grafenberger Wald kämp­fen die Profis um die ers­ten Punkte für das Bergtrikot 2017. Von Grafenberg führt der Kurs durch Gerresheim und in die Stadt Erkrath. Anschließend schlän­gelt sich die 2. Etappe durch das Neandertal bis hin­auf nach Mettmann, ehe die Fahrer Ratingen durch­que­ren und von dort zurück nach Düsseldorf zurück gelan­gen. Es folgt die Querung des Rheins über die Theodor-​Heuss-​Brücke in den Stadtteil Oberkassel – von dort geht es über Lörick nach Büderich.

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