In NRW bis­her keine Hinweise auf Geflügelpest

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Robert Schilken, Herausgeber



Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit: In Schleswig-​Holstein ist bei meh­re­ren ver­en­de­ten Wildvögeln der Geflügelpest-​Erreger des Subtyps H5N8 nach­ge­wie­sen worden. 

Es wird dort aktu­ell die Errichtung von Sperrbezirken mit Beschränkungen für Geflügelhalter ein­ge­lei­tet, Tiere in Freilandhaltung müs­sen lan­des­weit auf­ge­stallt werden.

Die aktu­el­len Ereignisse geben auch in Nordrhein-​Westfalen Anlass zur Sorge und erhöh­ter Wachsamkeit. Es ist nicht aus­zu­schlie­ßen, dass das Virus auch in NRW zu Todesfällen bei Vögeln führt. Zum jet­zi­gen Zeitpunkt gibt es aber kei­ner­lei Erkenntnisse, die dar­auf hin­wei­sen oder wei­ter­ge­hende Maßnahmen erfor­der­lich machen wür­den“, betont Umwelt- und Landwirtschaftsminister Johannes Remmel.

Der Geflügelpest- oder auch Vogelgrippe-​Erreger des in Schleswig-​Holstein nach­ge­wie­se­nen Subtyps H5N8 wird der­zeit noch vom Friedrich-​Löffler-​Institut genauer ana­ly­siert. Nach bis­he­ri­gem Erkenntnisstand sind keine Infektionen des Menschen mit H5N8-​Viren bekannt.

Wem tote Vögel auf­fal­len, sollte sich an das zustän­dige Veterinäramt wen­den. Tote Tiere soll­ten jedoch nicht ange­fasst wer­den. Bei der Zubereitung von Geflügelfleisch soll­ten immer die Hygieneregeln beach­tet wer­den. So soll­ten Geflügelgerichte grund­sätz­lich durch­ge­gart und rohes Geflügelfleisch getrennt von den übri­gen Lebensmitteln gehand­habt werden.

Geflügelhalter in Nordrhein Westfalen wer­den sei­tens des Ministeriums über ihre Fachverbände infor­miert. Ohnehin müs­sen sie sich an bestimmte Schutzmaßnahmen hal­ten. Sie müs­sen anzei­gen, ob das Geflügel im Freien oder in Stallungen gehal­ten wird. Wer seine Tiere im Freien hält, muss sicher­stel­len, dass die Futterstellen nicht für wild­le­bende Vögel zugäng­lich sind. Das Geflügel darf nicht mit Wasser aus Oberflächengewässern getränkt wer­den. Futter, Einstreu und sons­tige Gegenstände, mit denen Geflügel in Berührung kom­men kann, müs­sen für Wildvögel unzu­gäng­lich auf­be­wahrt werden.

Das Ministerium wird wei­ter infor­mie­ren, sobald wei­tere Erkenntnisse vorliegen.

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