Rommerskirchen: Gemeinsam für die Rommerskirchener Jugend

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Das Vorhaben der stär­ke­ren Partizipation der Jugendlichen am Gemeindeleben bringt diese Männer noch enger zusammen: 

Bürgermeister Dr. Martin Mertens, den FDP-​Fraktionsvorsitzender Stephan Kunz, der Vorsitzende des Gemeindejugendrings Christian Lente und dem für Rommerskirchen zustän­di­gen Jugendpfleger des Rhein-​Kreis Neuss Reinhard Giese.

Ende 2015 war Stephan Kunz mit der Bitte der Errichtung eines Kinder- und Jugendrates an die Gemeindeverwaltung her­an­ge­tre­ten. Hiervon zeigte sich auch Bürgermeister Dr. Martin Mertens begeis­tert, der durch seine Erfahrungen in der seit Anfang 2015 regel­mä­ßig statt­fin­den­den Kinder- und Jugendsprechstunde fest­stellte, wie wich­tig es ist, Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, ihre Anliegen und Ideen der Gemeinde vorzustellen.

Foto: Gemeinde
Foto: Gemeinde

Die starre Form eines ‚Jugendparlamentes‘ mit ent­spre­chen­den Wahlen und Satzungen wirkt auf viele Jugendliche eher abschre­ckend. Mit die­sem Konzept haben viele Kommunen bis­her lei­der keine guten Erfahrungen gemacht“, erklärte Reinhard Giese. Ihm selbst seien viele geschei­tere und nur wenig gelun­gene Ansätze die­ser Art bekannt.

Auf dem Foto zu sehen: v.l.n.r.: Stephan Kunz – FDP-​Fraktionsvorsitzender, Dr. Martin Mertens – Bürgermeister der Gemeinde Rommerskirchen, Rheinhard Giese – Mitarbeiter des Jugendamtes des Rhein-​Kreis Neuss. Monikal Lange – Leiterin des Amtes für Kinder, Jugend und Schule der Gemeinde Rommerskirchen.

Daraufhin setzte sich der Bürgermeister dafür ein, dass die ursprüng­li­che Idee von Herrn Kunz leicht abge­än­dert doch noch umge­setzt wer­den kann: Analog zu den Rommerskirchener Bezirkskonferenzen solle eine Rommerskirchener Jugendkonferenz ins Leben geru­fen wer­den, die mit einem eige­nen Budget aus­ge­stat­tet wurde. Das ent­spre­chende Konzept wurde in enger Abstimmung zwi­schen der Gemeindeverwaltung und dem für Rommerskirchen zustän­di­gen Jugendamt des Rhein-​Kreis Neuss ent­wi­ckelt. Der Rat beschloss dar­auf­hin die Durchführung der Jugendkonferenz.

Jugendliche sol­len selbst Ideen ent­wi­ckeln und Förderanträge an die Gemeinde stel­len. Die Gemeinde sam­melt, prüft die Anträge und mög­li­che Zuschüsse. In der Konferenz stel­len die Jugendlichen ihre Ideen vor und ent­schei­den gemein­sam, ob dem Antrag gefolgt wird. Die Jugendkonferenzen sol­len abwech­selnd in den Jugendhäusern der Gemeinde Rommerskirchen stattfinden.

Die erste Jugendkonferenz wird am 14. März 2017 ab 18 Uhr im Jugendhaus JUST-​In statt­fin­den. Wir hof­fen auf viele Ideen der jugend­li­chen Rommerskirchener Bürgerinnen und Bürger.“

So wird die Hemmschwelle zur Teilnahme ver­rin­gert. Nicht jeder Jugendliche würde sich trauen und dem Ruf ins Rathaus fol­gen. In den Jugendhäusern hat man eher den Eindruck unter sich zu sein“, erklärt Christian Lente, Vorsitzender des Gemeindejugendrings.

Die Jugendkonferenz soll dabei nur den Anfang der Möglichkeiten für Jugendliche dar­stel­len sich ein­zu­brin­gen. Bei guter Beteiligung kann künf­tig auch ein „Kinder und Jugendrat“ dar­aus entstehen.

Ich hoffe sehr, dass die Rommerskirchener Jugend die Chance ergreift und sich aktiv in die Gestaltung der Gemeinde ein­bringt“, freut sich Stephan Kunz. „Wenn die Jugendkonferenz dafür sorgt, dass sich mehr Jugendliche für die Gemeindepolitik inter­es­sie­ren, klappt es ja viel­leicht auch noch mit dem ‚Jugendparlament‘. „Es wäre nicht das erste Mal, dass Rommerskirchen eine Vorreiterrolle über­nimmt“, ergänzt Bürgermeister Dr. Martin Mertens, der auf rege Beteiligung der Kinder und Jugendlichen in der Gillbachgemeinde hofft.

Interessierte Jugendliche kön­nen sich bei Fragen oder Anregungen gerne an die Leiterin des Fachbereichs für Bildung und Jugend, Frau Monika Lange, unter 02183–80013 wen­den. Anfragen kön­nen zudem an jugendkonferenz@rommerskirchen.de gesen­det werden.

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