Gerald Asamoah begrüßt enga­gierte Jugendliche vom Projekt „Kick für den Frieden“ auf Schalke

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Der ehe­ma­lige Schalke-​Profi Gerald Asamoah hat heute 20 Jugendliche des Projekts „Kick für den Frieden“ aus Grevenbroich in der Arena auf Schalke empfangen. 

Die Jugendlichen hat­ten mit ihrem Fußballturnier „Kick für den Frieden“ alle wei­ter­füh­ren­den Schulen Grevenbroichs an einen Tisch gebracht. Damit haben die Jugendlichen bei „Alle Kids sind VIPs“, dem Jugendintegrationswettbewerb der Bertelsmann Stiftung, den Besuch beim pro­mi­nen­ten Botschafter gewonnen.

Die Bertelsmann Stiftung sucht seit 2008 nach Projekten, die sich bei­spiel­haft für ein fai­res Miteinander in Vielfalt enga­gie­ren. So groß wie in der aktu­el­len Wettbewerbsrunde war die Resonanz noch nie: Jugendliche aus ganz Deutschland hat­ten ins­ge­samt 167 Projekte ein­ge­reicht, beson­ders viele enga­gier­ten sich dabei für Flüchtlinge. Die sechste Wettbewerbsrunde star­tet voraus-​sichtlich im Januar 2017: Schulen, Vereine und Jugendgruppen kön­nen dann wie­der ihre Projektergebnisse unter www​.alle​kidssind​vips​.de einreichen.

Botschaftertreffen Gerald Asamoah, Grevenbroich, 07.11.2016 Foto: Besim Mazhiqi
Gerald Asamoah emp­fängt die Jugendlichen von „Kick für den Frieden“ aus Grevenbroich in der Arena auf Schalke. Foto: Besim Mazhiqi

Den Jugendlichen aus Grevenbroich geht es darum, ein sport­li­ches Zeichen gegen jede Art von Menschenfeindlichkeit zu set­zen. Das bedeu­tet kon­kre­tes und sport­li­ches NEIN zu Rassismus, Homophobie und Sexismus. Bereits im zwei­ten Jahr kamen Teams aus Berlin, Hamburg und Frankfurt nach Grevenbroich, um gemein­sam ein Zeichen für den Frieden zu set­zen. Die Einnahmen aus dem Fußballturnier spen­de­ten die Jugendlichen an das Friedensdorf inter­na­tio­nal. Eine Fortsetzung ist in Arbeit. 

Das Engagement der Jugendlichen von „Kick für den Frieden“ spricht mir als Sportler aus der Seele. Ausgrenzung und Rassismus haben auch im Sport nichts zu suchen. Dafür habe ich mich wäh­rend mei­ner akti­ven Laufbahn ein­ge­setzt und das tue ich auch heute noch“, lobte Gerald Asamoah die Arbeit der Jugendlichen. „Es ist rich­tig und wich­tig, dass sich junge Menschen für ein fried­li­ches Miteinander einsetzen.” 

Auch der in Ghana gebo­rene „Alle Kids sind VIPs“-Botschafter Gerald Asamoah ist bekannt für sein sozia­les Engagement. Mit sei­ner Stiftung hilft er herz­kran­ken Kindern, unab­hän­gig von Hautfarbe und Herkunft, den Weg zurück in ein gesun­des Leben zu fin­den. Dafür ermög­licht er lebens­ret­tende Operationen und die Anschaffung drin­gend erfor­der­li­cher medi­zi­ni­scher Geräte für Herzstationen. Durch seine offene, fröh­li­che Art hat er das Talent, andere Menschen zu moti­vie­ren und die Gabe, ihnen Kraft zu schenken.

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