Dormagen: Bundestagsabgeordnete Ansgar Heveling besuchte in die JUMA

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Dormagen – „Es ist mir wich­tig, Fachgespräche mit den Akteuren an der Basis zu füh­ren“, kom­men­tierte der Bundestagsabgeordnete Ansgar Heveling sei­nen Besuch in der Dormagener JUMA

Die JUMA ist eine vom Jugendamt der Stadt Dormagen betreute Einrichtung für unbe­glei­tete min­der­jäh­rige Ausländer.

Für Heveling, der mit Uwe Amelungk, dem Verwaltungsratsvorsitzenden der Diakonie im Rhein-​Kreis, die Dormagener Einrichtung besuchte, sind sol­che Begegnungen enorm wich­tig. Als Vorsitzender im Innenausschuss des Deutschen Bundestages ist er immer wie­der mit Flüchtlingsthematiken befasst. Und so nahm er sich viel Zeit, einen direk­ten Einblick in die Betreuungsarbeit vor Ort zu erhalten.

v.li.: Uwe Amelung, Martina Hermann-Biert, Andreas Steven, Jan Klawitter, Ansgar Heveling, Erik Lierenfeld, Bernd Gellrich. Foto: Stadt
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Uwe Amelung, Martina Hermann-​Biert, Andreas Steven, Jan Klawitter, Ansgar Heveling, Erik Lierenfeld, Bernd Gellrich. Foto: Stadt

An dem Fachaustausch betei­lig­ten sich Jugendamtsleiterin Martina Hermann-​Biert, Jan Klawitter, Leiter der Dormagener JUMA, Bernd Gellrich und Andres Stefen vom Diakonischen Werk Dormagen sowie Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Hermann-​Biert stellte die erfolg­rei­che Arbeit der JUMA her­aus. „Innerhalb von nur vier Monaten ist es hier gelun­gen, dass alle Jugendlichen die Schule besu­chen, teil­weise schon Praktika absol­viert haben und im Vereinsleben inte­griert sind.“ Neben Erfolgen wur­den aber auch pro­ble­ma­ti­sche Situationen aus der päd­ago­gi­schen Arbeit thematisiert.

Für Bürgermeister Erik Lierenfeld war es ein Glücksfall, dass im November 2015 in der Dormagener Innenstadt ein still­ge­leg­tes Hotel dafür ange­mie­tet und die Diakonie für die päd­ago­gi­sche Arbeit gewon­nen wer­den konnte „Die gute Innenlage und die Art der Betreuung sind sehr wich­tig.“ Ein beson­ders Lob hatte der Bürgermeister auch für die Dormagener. „Unsere Bürger tra­gen mit viel Engagement und Spendenbereitschaft zu einem guten Gelingen des Projektes und damit zu einer unkom­pli­zier­ten Integration in die Dormagener Gesellschaft bei.“

Einrichtungsleiter Jan Klawitter lobte „die ver­trau­ens­volle und kon­struk­tive Zusammenarbeit zwi­schen Jugendamt und Diakonie. Auch sie ist ein Garant für den Erfolg die­ses Projektes.“

Heveling sel­ber zeigte sich sehr inter­es­siert an dem Konzept der JUMA. Darüber inter­es­sierte er sich für Steuerungsmöglichkeiten und eine Begrenzung der Kostendynamik. Im Gespräch wurde deut­lich, dass sich bestehende gesetz­li­che Bestimmungen nicht ohne wei­te­res auf die Betreuung unbe­glei­te­ter min­der­jäh­ri­ger Ausländer über­trag­bar lassen.

Derzeit befin­den sich 42 unbe­glei­tete min­der­jäh­rige Ausländer in Dormagen. Sie ste­hen unter der Vormundschaft des Jugendamtes. 22 Jugendliche wer­den im Auftrag des Jugendamtes vom Diakonischen Werk des Rhein-​Kreises Neuss betreut.

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