Tipps der Polizei zu Halloween und zum Umgang mit soge­nann­ten „Grusel-​Clowns”

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss (ots) – Wir berich­te­ten bereits mit unse­rer Pressemitteilung vom 24.10.2016 über das Treiben soge­nann­ter „Grusel-​Clowns” in Neuss und Korschenbroich.

Am Montag (31.10.), gegen 8:10 Uhr, wurde die Polizei in Neuss zu einer Schule an der Bergheimer Straße geru­fen. Eine unbe­kannte Person, die eine Horror-​Clownmaske getra­gen haben soll, war dort auf­ge­tre­ten. Zunächst hatte sie von außen gegen eine Scheibe geschla­gen und dann ein rohes Ei gewor­fen. In dem Raum hat­ten sich Lehrer auf­ge­hal­ten. Schulbetrieb fand nicht statt.

Als die Polizei ein­traf, hatte der Verdächtige bereits das Weite gesucht. Verletzt wurde nie­mand. Des Weiteren ent­stand kein Sachschaden. Aus aktu­el­lem Anlass gibt die Polizei erneut Tipps, wie man sich an Halloween und ganz all­ge­mein gegen­über soge­nann­ten „Grusel-” oder „Horror-​Clowns” ver­hal­ten sollte.

Nicht jede als Clown ver­klei­dete Person hat die Absicht, tat­säch­lich jeman­den anzu­grei­fen. In den meis­ten Fällen liegt die Intention des Maskierten im „blo­ßen” Erschrecken und hat lange Tradition, ins­be­son­dere um die Zeit des 31. Oktober eines Jahres (Halloween).

Vorausschauendes Verhalten ermög­licht es, Gefahren zu erken­nen und ihnen früh­zei­tig aus dem Weg zu gehen. Für jeden, der auf eine bedroh­lich wir­kende Gruppe trifft, ist es mög­li­cher­weise die bes­sere Entscheidung, die­ser Gruppe aus­zu­wei­chen und einen län­ge­ren Weg in Kauf zu neh­men. Einer emp­fun­de­nen Gefahr aus dem Weg zu gehen ist nie­mals ein Zeichen von Feigheit, son­dern zeugt von „gesun­dem Menschenverstand”. Auch wenn aktu­ell keine Gefahr erkenn­bar ist, aber bedroh­li­che Gruppen von Personen gesich­tet wer­den, scheuen Sie sich nicht, die Polizei über „110” zu ver­stän­di­gen. Selbstjustiz darf nicht das Mittel der Wahl sein und kann, neben mög­li­chen straf­recht­li­chen Konsequenzen, auch eine zusätz­li­che Gefahr, durch die Eskalation der Situation bergen.

Es kur­sie­ren zusätz­lich Falschmeldungen, soge­nannte „Fakemeldungen” im Internet. Daher gilt: Lassen Sie sich nicht durch Meldungen in den sozia­len Netzwerken beein­flus­sen. Ein Verbreiten von „Fakemeldungen” kann weite Teile der Bevölkerung ver­un­si­chern. Daher bit­tet die Polizei, diese nicht zu teilen.

Ein Hinweis für alle „Grusel-​Clowns”: Das bloße Erschrecken von Menschen ist zunächst zwar keine Straftat, lus­tig ist es aber auch nicht. Zudem muss bedacht wer­den, dass sie sich einer straf­recht­li­chen Verfolgung aus­set­zen kön­nen, wenn sich jemand vor Schreck oder auf der Flucht vor dem Clown ver­letzt. Das Mitführen und Drohen von und mit Waffen erfor­dert ein Einschreiten der Polizei und ist kein Spaß. So soll­ten sich die „Gruselclowns” bewusst machen, dass sie schnell Ziel eines poli­zei­li­chen Einsatzes wer­den können.

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