Rommerskirchen: Glasfaserausbau in vol­len Zügen – Deutsche Glasfaser ver­si­chert Nachbesserungen bezüg­lich Baumängel

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – „So wie die Bauausführung der Deutschen Glasfaser der­zeit aus­sieht wird es natür­lich nicht bleiben!“. 

Dies ver­deut­lichte Bürgermeister Dr. Martin Mertens ange­sichts der noch nicht abge­schlos­se­nen Bauausführung des Telekommunikationsnetzbetreibers Deutsche Glasfaser. Seit kurz nach den Sommerferien ist das deut­sche Unternehmen dabei in Rommerskirchen die schnel­len Glasfaserleitungen für Internetgeschwindigkeit von 100 Mbit/​s und mehr im gesam­ten Gemeindegebiet zu verlegen.

Bezüglich der Qualität der Wiederherstellung des Straßenraumes und der Gehwege hat die Deutsche Glasfaser in Verbindung mit der Aufbruchgenehmigung und auch wei­te­rer zusätz­li­cher Vereinbarungen von der Gemeinde Rommerskirchen feste Vorgaben.

Seitens der Gemeindeverwaltung haben wir einen genauen Blick auf die Tätigkeiten der Deutsche Glasfaser in unse­rem Gemeindegebiet.“, macht Baudezernent Hans-​Josef Schneider deutlich.

Das Tiefbauamt der Gemeinde, wel­ches auch die letzt­end­li­che Abnahme durch­füh­ren wird, ist regel­mä­ßig vor Ort.

Solange wir nicht selbst mit der Qualität der Bauausführung zufrie­den sind, wer­den wir die Teilabschnitte der Gemeinde Rommerskirchen nicht zur Abnahme anbie­ten. Ob unsere Wiederherstellung den geför­der­ten Qualitäten ent­spricht, beur­teilt die Gemeinde.“, erläu­tert Leon Dam, Projektleiter der Deutschen Glasfaser.

Auch ich habe mir vor Ort selbst einen Eindruck über die Bauausführung ver­schafft. Die Arbeiten sind zum heu­ti­gen Zeitpunkt noch nicht abge­schlos­sen und die Deutsche Glasfaser ist in der Verantwortlichkeit bestehende Mängel aus­zu­bes­sern“, macht Bürgermeister Dr. Martin Mertens deutlich.

Über die noch nicht fer­ti­gen öffent­li­chen Baustellen hin­aus, haben sich auch einige Bewohnerinnen und Bewohner bei der Kommune gemeldet.

Die Verantwortung für die Bauausführung und in die­sem Zusammenhang ent­ste­hende Schäden trägt die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser. Die sei­tens der Kommune gesam­mel­ten Beschwerden haben wir an die zustän­di­gen Projekt- und Bauleiter über­mit­telt“ erläu­tert Wirtschaftsförderin Bele Hoppe.

Bürgermeister Dr. Martin Mertens macht sich gegen­über der Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser für die Rommerskirchenerinnen und Rommerskirchener stark: „Gemeinsam set­zen wir uns dafür ein, dass Rommerskirchen den rich­ti­gen Schritt in Richtung digi­tale Zukunft macht und dabei die Verkehrsinfrastruktur nicht auf der Strecke bleibt, son­dern in der sel­ben Qualität wie zuvor, wie­der her­ge­stellt wird.“

Auch sei­tens der Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser gibt sich der ver­ant­wort­li­che Projektleiter Leon Dam nicht zufrie­den mit dem der­zei­ti­gen Status: „Wenn man groß­flä­chige Tiefbaumaßnahmen durch­führt, gehö­ren Störfälle lei­der dazu. Unser Ziel ist es das gesamte Gemeindegebiet mög­lichst schnell mit Glasfaserleitungen an unser schnel­les Netz anzu­schlie­ßen. Für die Detailarbeiten bleibt in die­sem ers­ten Schritt wenig Zeit bzw. besteht die Notwendigkeit einige Baustellen stra­te­gisch der Netzplanung ange­passt noch geöff­net zu las­sen. Bevor wir die Gemeinde um eine Bauabnahme bit­ten, wer­den unsere Facharbeiterkolonnen alle Bereiche noch­mals abge­hen und Nachbesserungen vor­neh­men und die Bereiche ent­spre­chend der zuvor vor­ge­fun­de­nen Qualität wie­der herrichten.“

Als wich­ti­ges Signal kann aus dem geführ­ten Gesprächen mit den Verantwortlichen der Deutschen Glasfaser das Versprechen des Projektleiters Leon Dam gedeu­tet wer­den: „Wir neh­men alle uns gemel­de­ten Schäden im pri­va­ten Bereich sehr ernst. Jeder ein­zelne Beschwerdefall auf Privatgrund wird per­sön­lich von mir oder mei­nen Mitarbeitern bear­bei­tet und erst dann als erle­digt ange­se­hen, wenn der Beschwerdeführer selbst seine Zufriedenheit mit der Wiederherstellung bzw. Entschädigung schrift­lich bekundet.“

Beschwerden kön­nen über die Internetseite der Deutschen Glasfaser unter der Rubrik Service mit­tels eines Formulars oder über die Servicehotline der Deutschen Glasfaser unter 01806 4091 000 (Die Gesprächskosten betra­gen 0,20 €/​Anruf aus dem dt. Festnetz und max. 0,60 €/​Anruf aus dem Mobilfunknetz.) an die Deutsche Glasfaser gemel­det werden.

Alle in die­sem Zusammenhang bei der Gemeinde ein­ge­gan­ge­nen Anliegen wer­den direkt an die Deutsche Glasfaser weitergeleitet.

Um sich hier sei­tens der Gemeindeverwaltung und Deutsche Glasfaser für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger stark zu machen, wurde nun eine wöchent­li­che Besprechung des Baufortschrittes und mög­li­cher auf­kom­men­der Schwierigkeiten zwi­schen den ver­ant­wort­li­chen der Deutsche Glasfaser Projektleiter Leon Dam und Bauleiter Henri van Londen sowie Baudezernent Hans-​Josef Schneider und Tiefbauamtsleiter Rudolf Reimert sei­tens der Gemeinde Rommerskirchen vereinbart.

Ich hoffe, dass wir so gemein­sam noch bes­ser zusam­men arbei­ten und wir uns im Frühjahr 2017, nach Beseitigung aller Schäden, alle gemein­sam über die neuen schnel­len Internetleitungen und damit den Anschluss der Gemeinde Rommerskirchen an die digi­tale Zukunft freuen kön­nen.“, resü­miert Bürgermeister Dr. Martin Mertens.

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