Rommerskirchen: Gelbe Säcke und Tonnen – Trennen – aber richtig

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Die fal­sche Befüllung von Gelben Säcken und Tonnen erschwert einen nach­hal­ti­gen Umgang mit wert­vol­len Ressourcen. Das Entsorgungsunternehmen Schönmackers bit­tet die Bürger des­halb um Mithilfe bei Kontrolle und Mülltrennung. 

Abfall ist längst kein Müll mehr, son­dern mitt­ler­weile ein wich­ti­ger Rohstoff. Gleichzeitig trägt das Recycling von Wertstoffen zum Umwelt- und Klimaschutz bei. Beispielsweise spart jedes Kilogramm Kunststoffverpackungen, das Verbraucher im Gelben Sack oder der Gelbe Tonne ent­sor­gen, gegen­über der Müllverbrennung fast 1,3 Kilogramm CO2.

Die Frage, was alles in den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne gehört, führt aller­dings häu­fig zu Unsicherheiten – und fal­scher Trennung“, sagt Schönmackers Geschäftsführer Udo Hoffmann. Nicht sel­ten lan­den neben Kinderspielzeug und Essensreste sogar gebrauchte Windeln in Gelben Säcken und Tonnen. Dies führt schlimms­ten­falls zum Stillstand der Sortieranlagen, min­dert die Qualität der Wertstoffe oder ver­hin­dert even­tu­ell die Verwertung.

Die Sammlung von Leichtverpackungen ist kein Bestandteil der städ­ti­schen Abfallentsorgung, son­dern erfolgt im Auftrag von Systembetreibern. Schönmackers ist daher ange­hal­ten, die kor­rekte Abfalltrennung bereits vor Ort genau zu prü­fen. „Falsch befüllte Gelbe Säcke und Tonnen dür­fen nicht mit­ge­nom­men wer­den“, erklärt Hoffmann. Sie wer­den mit einem Hinweis ver­se­hen, der den Besitzer über die rich­tige Befüllung infor­miert und zur Nachsortierung auffordert.

Beim nächs­ten Abholtermin wer­den die Tonnen dann ent­sorgt – vor­aus­ge­setzt, dies­mal ist alles kor­rekt. Wiederholt sich die Fehlbefüllung sind wir ange­hal­ten die Tonnen vor­über­ge­hend abzu­zie­hen“, so der Geschäftsführer.

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