Grevenbroich: Schüler lesen Fluchtgeschichte des gleich­alt­ri­gen Akbars

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Die Klasse 9d der Diedrich-​Uhlhorn-​Realschule liest im Rahmen der Unterrichtsreihe „Lesen ist ein Erlebnis“ die auto­bio­gra­fi­sche Geschichte des jun­gen Akbars aus Afghanistan.

Im Rahmen der Unterrichtsreihe „Lesen ist ein Erlebnis“ hat die 9d Ende des letz­ten Schuljahres die Lektüre “Bloß nicht wei­nen, Akbar!“ von Frauke Kässbohrer gele­sen. Darin berich­tet der 16-​jährige Afghane Akbar von sei­ner Flucht nach Deutschland.

Das Buch ist ent­stan­den, weil der junge Akbar seine Deutschlehrerin gebe­ten hat, seine Geschichte auf­zu­schrei­ben. Sein Ziel war es, anhand sei­ner eige­nen dra­ma­ti­schen Fluchterlebnisse Verständnis und Empathie für die vie­len Einzelschicksale von Flüchtlingen zu errei­chen. Schonungslos und authen­tisch führt Akbars Bericht damit haut­nah die Situation zahl­rei­cher Flüchtlinge vor Augen.

Bei der 9d hat er sein Ziel erreicht“, freut sich Deutschlehrerin Agnes Friedberg. „Es war des­halb die Idee der Klasse, Akbar das wis­sen zu las­sen.“ So stell­ten sie etli­che Schülerarbeiten zusam­men und lie­ßen ihm diese über den Verlag bzw. die Autorin zukom­men. In einem spon­ta­nen Telefonat bedankte sich Frau Kässbohrer tief berührt für die ergrei­fen­den Texte und bot einen Besuch in der Klasse an. Der konnte aber auf­grund ter­min­li­cher Schwierigkeiten lei­der noch nicht statt­fin­den. Stattdessen hat sie einen Brief geschrie­ben und der Klassen sozu­sa­gen eine bis­her unver­öf­fent­lichte Fortsetzung des Buches geschickt, die Hoffnung macht.

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