Maskierte erschre­cken Passanten – Polizei lei­tet Ermittlungsverfahren ein

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss (ots) – Erstmalig kam es am Wochenende (Samstag 22.10. /​Sonntag 23.10.) im Rhein-​Kreis Neuss zu Polizeieinsätzen im Zusammenhang mit dem Auftreten von (unter ande­rem) als Clown mas­kier­ten Personen. 

Das Treiben soge­nann­ter „Gruselclowns” ist seit Wochen Thema in den Medien und in sozia­len Netzwerken. In Folge des­sen füh­len sich offen­bar immer mehr Nachahmer zu maka­bren Scherzen beru­fen. Doch die Polizei warnt Neugierige:

Passanten oder Verkehrsteilnehmer als Clown ver­klei­det teils erheb­lich zu erschre­cken, kann ordnungs- oder sogar straf­recht­li­che Konsequenzen haben und ist kein harm­lo­ser „dumme Jungen Streich”.

So müs­sen drei Neusser im Alter von 18 bis 19 Jahren sich einem Ordnungswidrigkeitenverfahren stel­len, nach­dem sie ver­däch­tig sind, in der Nacht zu Sonntag (23.10.), gegen 00:40 Uhr, Autofahrer an der Adolfstraße in Neuss erschreckt und zu Fuß ver­folgt zu haben. Dabei tru­gen sie „Anonymusmasken”. Polizeibeamte konn­ten die jun­gen Männer dank Zeugenhinweisen antref­fen und ihre Personalien feststellen.

Nach einem Unbekannten, der am Samstagabend (22.10.), gegen 22:20 Uhr, in Korschenbroich an der Straße „Weißer Weg” als Clown auf­trat, sucht die Polizei aktu­ell noch. Der ver­mut­lich männ­li­che Täter näherte sich einem Passanten von hin­ten und hielt einen Gegenstand in der Hand, den der Zeuge spä­ter als Machete beschrieb. Die Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet.

Der Unbekannte war etwa 190 Zentimeter groß und trug einen Ganzkörperanzug, der blau /​gelb /​rot gestreift und mit Stoff-​Frottee Knöpfen besetzt war. Sein Gesicht bedeckte eine „böse Clown-​Maske” mit spit­zen Zähnen und auf­ge­mal­tem Blut an der Mundpartie. Der Täter trug eine Clown typi­sche Perücke mit roten Haaren und Halbglatze.

Zeugenhinweise nimmt die Kripo unter der Telefonnummer 02131–3000 entgegen.

Es häu­fen sich zudem Falschmeldungen zu „Gruselclowns”, die die Bevölkerung zusätz­lich ver­un­si­chern. Ein Beitrag, der in sozia­len Netzwerken kur­siert, wonach es am Freitag (21.10.), um 23:46 Uhr, in Neuss eine „Killer Clown Attacke” auf Jugendliche am Niedertor gege­ben haben soll, lässt sich durch die Polizei nicht belegen.

Deswegen: Lassen Sie sich nicht durch Darstellungen in den sozia­len Netzwerken beein­flus­sen. Ein Verbreiten von „Fakemeldungen” kann weite Teile der Bevölkerung ver­un­si­chern. Daher bit­tet die Polizei, diese nicht zu teilen.

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