Dormagen: BAB 57 – Polizei stoppt 84-​jährigen Falschfahrer am Autobahnkreuz Moers

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Robert Schilken, Herausgeber



Düsseldorf (ots) – Sonntag, 9. Oktober 2016, 1 Uhr – Mit gro­ßem Aufwand gelang es den Beamten der Autobahnpolizei Düsseldorf in der ver­gan­ge­nen Nacht einen Falschfahrer auf der A 57 zu stoppen. 

Der offen­sicht­lich des­ori­en­tierte 84-​Jährige war von der Rast- und Tankanlage Nievenheim aus falsch auf die Autobahn auf­ge­fah­ren. Verletzt wurde bei der fast 40 Kilometer lan­gen Irrfahrt nie­mand. Fahrzeug und Führerschein des Mannes wur­den noch vor Ort sichergestellt.

Ab 1 Uhr gin­gen auf der Leitstelle in Düsseldorf meh­rere Hinweise auf einen Falschfahrer auf der BAB 57 ein, der auf der Richtungsfahrbahn Köln in Richtung Nijmegen unter­wegs sei. Der Falschfahrer war von der Raststätte Nievenheim aus ent­ge­gen der Fahrtrichtung auf­ge­fah­ren und fuhr auf dem für ihn rech­ten Fahrstreifen (der linke der eigent­li­chen Richtungsfahrbahn) mit einer Geschwindigkeit von über 100 Stundenkilometern.

Sofort initi­ierte die Einsatzleitstelle „Düssel” einen Großeinsatz, an dem rund ein Dutzend Streifenwagen betei­ligt waren. Im Bereich der Anschlussstelle Büttgen pas­sierte der Falschfahrer einen Polizeiwagen, wel­cher den Verkehr in Richtung Köln hin­ter sich „ein­ge­fan­gen” hatte. Ein Unfall konnte hier nur durch das Ausweichmanöver des Beamten ver­hin­dert werden.

Im wei­te­ren Verlauf konnte zu dem Falschfahrer auf­ge­schlos­sen wer­den. Bei der Parallelfahrt auf der Richtungsfahrbahn Nijmegen ver­such­ten die Einsatzkräfte mit­tels Lautsprecherdurchsagen, Hupen und Zeichen u. a. mit dem Anhaltestab, den Mann am Steuer zum Anhalten zu bewe­gen. Er setzte seine Fahrt jedoch unver­min­dert fort.

Kurz vor dem Autobahnkreuz Moers wurde schließ­lich eine Sperrstelle ein­ge­rich­tet, die um 1.30 Uhr zur Beendigung der Irrfahrt führte. Der Opel Astra durch­brach zunächst die zur Vorabsicherung auf­ge­bau­ten Nissenleuchten und tou­chierte einen quer­ge­stell­ten und ver­las­se­nen Streifenwagen. Ein „Stop Stick” (Nagelsperre) wurde ein­ge­setzt und über­fah­ren. Der Streifenwagen und das Auto des 84-​jährigen, offen­sicht­lich ver­wirr­ten, Mannes muss­ten abge­schleppt wer­den. Personen kamen bei der Aktion nicht zu Schaden.

Gegen den Fahrer aus Mettmann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung ein­ge­lei­tet. Sein Führerschein wurde sichergestellt.

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