Dormagen: Mittagstisch für Senioren – Caritas und Stadtverwaltung erpro­ben neues Angebot

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Zusammen essen, sich unter­hal­ten und dabei noch ein­mal andere Menschen ken­nen­ler­nen – das wol­len der Caritasverband und die Stadtverwaltung gemein­sam vie­len älte­ren Mitbürgern in Dormagen ermöglichen. 

Mit ehren­amt­li­cher Unterstützung durch die „Helfenden Hände“ pla­nen beide Partner zwei offene Mittags­tische für Senioren. Ab dem 10. Oktober wird das Angebot eine Woche lang pro­be­weise im Bürgerhaus Hackenbroich und im Mehrgenerationen­haus der Caritas in der Innenstadt ein­ge­rich­tet. „Das Interesse ist jetzt schon groß. Viele ältere Menschen haben sich genau einen sol­chen Treffpunkt offen­bar gewünscht“, sagt die städ­ti­sche Seniorenbeauftragte Bärbel Breuer.

Die zustän­dige Koordinatorin des Caritasverbandes, Ingrid Freibeuter, erklärt: „Wir wol­len den Besuchern eine aus­ge­wo­gene Mahlzeit bie­ten und sie zugleich ermun­tern, wei­ter am sozia­len Leben teil­zu­neh­men.“ Die bei­den Initiatorinnen den­ken schon über die nächs­ten Schritte nach und kön­nen sich auch gemein­same Vorleseaktionen, Sitzgymnastik oder Gedächtnistraining rund um den Mittagstisch vor­stel­len. „Es ist auf jeden Fall ein Vorteil, wenn wir Kontakt zu den Senioren haben und ihnen bei Bedarf auch recht­zei­tig Hilfen zur Bewältigung ihres Alltag anbie­ten kön­nen“, macht Breuer deutlich.

Sie organisieren die Mittagstische für Senioren: Wolfgang Brechel, Ingrid Freibeuter, Ingrid Russek-Dohle, Bärbel Breuer und Inge Brechel (von links). Foto: Stadt
Sie orga­ni­sie­ren die Mittagstische für Senioren: Wolfgang Brechel, Ingrid Freibeuter, Ingrid Russek-​Dohle, Bärbel Breuer und Inge Brechel (von links). Foto: Stadt

Erst ein­mal geht es aber darum, das neue Angebot in Dormagen zu eta­blie­ren. Wenn die Mittagstische in der Probewoche erfolg­reich lau­fen, sol­len sie zunächst ein­mal wöchent­lich im Mehrgenerationenhaus Unter den Hecken 44 und im Bürgerhaus an der Salm-​Reifferscheidt-​Allee 20 fort­ge­setzt wer­den. Die Initiatorinnen haben sich dabei für den Mittwoch ent­schie­den und wol­len dann sehen, wie sich die Nachfrage weiterentwickelt.

Bei den Essenstransporten und dem Servieren hilft das ehren­amt­li­che Netzwerk der „Helfenden Hände“ in Dormagen. „Wir brin­gen uns hier gerne ein, weil wir das für eine sehr wich­tige Aufgabe hal­ten“, sagt Mitorganisatorin Inge Brechel. Zubereitet wer­den die Mahlzeiten von einem pro­fes­sio­nel­len Caterer. In der Probewoche gibt es zum Beispiel Schweinebraten mit Apfelrotkohl und Kartoffeln, einen Gemüseeintopf oder Tomatencremesuppe und Reibekuchen. Zu jeder Mahlzeit gehört auch ein Dessert. Die Senioren zah­len dafür einen Selbstkostenbeitrag von 4,50 Euro, in dem auch Getränke wie Wasser und Kaffee ent­hal­ten sind. Vom 10. bis 14. Oktober fin­den die offe­nen Mittagstische an bei­den Orten jeweils von 10 bis 14 Uhr statt.

Die Dormagener Aktion ist Bestandteil der bun­des­wei­ten Kampagne „In-​Form-​Mittagstisch“. Sie will das bis­her schon von vie­len Senioren genutzte Angebot des „Essens auf Rädern“ sinn­voll erwei­tern. Die Alternative dazu läuft nun unter dem Motto „Auf Rädern zum Essen“. Nähere Info tele­fo­nisch unter 02133/257–255 (Bärbel Breuer) oder 02133/​25 00–107 (Ingrid Freibeuter). 

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