Neuss: Wohnungsbrand im 12. OG eines Wohnhochhauses an der Görlitzer Straße – eine Person töd­lich verletzt

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – (Feuerwehr Neuss) In der Nacht zum Donnerstag kam es gegen kurz nach 3 Uhr zu einem Wohnungsbrand im 12. Obergeschoss eines Wohnhochhauses an der Görlitzer Straße. Eine Person wurde töd­lich verletzt. 

Um 3:16 Uhr wurde die Leitstelle des Kreis Neuss vom Hausnotrufdienst des DRK über ein Brandereignis an der Görlitzer Straße infor­miert. Durch die gezielte Abfrage des Disponenten konnte in Erfahrung gebracht wer­den, dass es in einer Wohnung im 12. Obergeschoss zu einem Brand gekom­men ist und sich noch eine Person dort aufhält.

Angaben des Meldenden zufolge, sei die gefähr­dete Person auf­grund kör­per­li­cher Beeinträchtigungen nicht in der Lage sich selbst zu ret­ten. Sofort wur­den Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst zum Hochhaus ent­sen­det. Aufgrund des Schadenbildes und der beson­de­ren Objektart eines Hochhauses wur­den gleich sechs Einheiten von Feuerwehr sowie 2 Notärzte und drei Rettungswagen zur Görlitzer Straße beordert.

Als die ers­ten Einsatzkräfte am Einsatzort ein­tra­fen war zunächst keine Rauchentwicklung von außen wahr­nehm­bar; die Fenster zur Wohnung waren geschlos­sen. Sofort wurde eine erste Rettungseinheit bestehend aus fünf Einsatzkräften in das 12. Obergeschoss kom­man­diert. Im Flur des Brandgeschosses stell­ten die Feuerwehrleute bereits eine Verrauchung fest. Nach gewalt­sa­mer Öffnung der Türe zur Brandwohnung, wel­che durch das Feuer voll­stän­dig und tief­schwarz ver­raucht war, wurde unmit­tel­bar mit der Personensuche begonnen.

Parallel zu den Rettungsmaßnahmen im 12. Obergeschoss wur­den wei­tere, ins­ge­samt zwei, Lösch- und Rettungseinheiten zur Unterstützung in das Hochhaus ent­sen­det. Rettungsdienstkräfte berei­te­ten sich der­weil auf eine Erstversorgung der ver­miss­ten Person vor. Die Person wurde nach schwie­ri­ger Suche unter extrem schlech­ten Sichtbedingungen von der ers­ten Rettungseinheit in der Wohnung auf­ge­fun­den und dem Rettungsdienst zur not­ärzt­li­chen Erstversorgung über­ge­ben. Leider konnte der Notarzt nur noch den Tod feststellen.

Im Anschluss an die Menschenrettung konnte der Brand inner­halb kür­zes­ter Zeit gelöscht und die Wohnung ent­raucht wer­den. Angrenzende Wohnungen, ins­be­son­dere das dar­über­lie­gende Geschoss, wur­den durch die Feuerwehr auf Brand- und Rauchausbreitung ‑ohne Feststellung- kontrolliert.

Die betrof­fe­nen Bewohner der angren­zen­den Wohnungen wur­den für die Dauer des Einsatzes in einem Linienbus der Stadtwerke Neuss unter­ge­bracht und mit Getränken ver­sorgt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Im Einsatz:
66 Einsatzkräfte 
Feuerwehr (haupt­amt­li­cher Löschzug und Freiwillige Feuerwehr mit den Löschzügen
Stadtmitte, Grimlinghausen, Uedesheim, Holzheim und Furth)

3 Rettungswagen, 2 Notärzte
(Leitender Notarzt, Notarzt und Organisatorischer Leiter Rettungsdienst)

Einsatzleiter: Dirk Diederichs

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