Neuss: Achtung! Polizei warnt vor Trickbetrügern am Telefon

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Neuss-​Weckhoven (ots) – „Hallo, Mama, ich bin es, deine Tochter!” Mit die­sen Worten mel­dete sich am Donnerstagnachmittag (25.08.) eine bis­lang unbe­kannte Anruferin bei einer Seniorin in Weckhoven. 

Die Unbekannte ver­suchte der 75-​Jährigen zu sug­ge­rie­ren, ihre Tochter zu sein und sich in einer finan­zi­el­len Notlage zu befin­den. Für den Kauf einer Wohnung benö­tige sie drin­gend Bargeld in Höhe von über 35.000 Euro.

Misstrauisch gewor­den, reagierte die ältere Dame umsich­tig und brach das Telefonat ab. Anschließend infor­mierte sie rich­ti­ger­weise die Kriminalpolizei. Diese hat die Ermittlungen aufgenommen.

Wer ver­gleich­bare Anrufe erhält, sollte sich umge­hend mit der Polizei unter der Telefonnummer 02131 3000 oder über den Notruf (110) in Verbindung setzen.

Die Polizei infor­miert: Die Erfahrung zeigt, dass sich Gruppen die­ser Betrüger oft­mals über meh­rere Tage in einer Region auf­hal­ten. Möglicherweise tre­ten sie erneut im Rhein-​Kreis Neuss auf. Daher ist nicht aus­zu­schlie­ßen, dass es in den nächs­ten Tagen zu wei­te­ren Betrugsversuchen kommt. Bei Anrufen die­ser Art han­delt es sich um den soge­nann­ten „Enkeltrick”, bei dem die Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft älte­rer Menschen aus­ge­nutzt wird.

Im schlimms­ten Fall hän­di­gen die Opfer Geld in der Annahme aus, dass sich ein Verwandter in einer finan­zi­el­len Notlage befin­det. Tatsächlich han­delt es sich bei dem Anrufer weder um einen Verwandten oder alten Bekannten, noch liegt eine finan­zi­elle Notlage vor.

Die Polizei rät daher, nie­mals Geld an fremde Personen aus­zu­hän­di­gen und sich sofort bei der Verwandtschaft nach der Richtigkeit des Anrufes zu erkun­di­gen. Derartige Vorkommnisse soll­ten unver­züg­lich der Polizei gemel­det wer­den. Angehörige von älte­ren Menschen, die alleine in ihren Wohnungen leben, soll­ten Seniorinnen und Senioren über die Masche der Betrüger aufklären.

(1 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)