Jüchen: Keine Stromlieferverträge an der Haustür abschlie­ßen

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Jüchen – In den vergangenen Wochen wurden zahlreichen Jüchener Strom-und Gaskunden am Telefon oder an der Haustüre neue Verträge aufgedrängt.

Oft unter dem Vorwand, im Auftrag des Rhein-Kreises Neuss einen kostenlosen „Gebäude-Energie-Check“ im Haushalt durchzuführen. Dem Besuch ging oft eine telefonische Terminvereinbarung voraus. Erst später wurde festgestellt, dass die Verträge keineswegs so günstig sind, wie an der Haustüre von den Werbern behauptet wurde.

Dass die Direktvertriebler derzeit so aktiv in Jüchen unterwegs sind, kann an einem ähnlich klingenden Beratungsangebot der Verbraucherzentrale liegen. Auch beim „Basis-Check“ kommt ein Energie-Experte ins Haus. Das Interesse am anbieterunabhängigen Hausbesuch ist groß, der Check zur Ursachenfindung für einen hohe Strom- und Heizenergieverbrauch wird rege nachgefragt. Tatsache ist, dass beim Besuch der Verbraucherzentrale im Rahmen des Basis-Checks das Thema Stromlieferverträge oder der Tarifwechsel kein Beratungsinhalt ist. In keinem Fall wird ein Stromliefervertrag zur Unterschrift vorgelegt. Beim Check steht das Aufspüren von Stromfressern im Vordergrund.

Hellhörig sollte man spätestens dann werden, wenn damit geworben wird, dass das Angebot nur bei sofortigem Vertragsabschluss gilt und damit ein Entscheidungsdruck aufgebaut wird. In jedem Fall sollte man Bedenkzeit verlangen, um die Vertragsangaben und das Kleingedruckte in Ruhe zu lesen um die Tarife vergleichen zu können.

Anmeldungen für eine persönliche und anbieterunabhängige Energieberatung in den Räumen des Rathauses Jüchen oder für den Basis-Check nimmt der Klimaschutzmanager der Gemeinde Jüchen, Martin Schursch, unter martin.schursch@juechen.de bzw. unter der Tel-Nr.  02165 / 915-6107 entgegen.

Die Beratung im Rathaus dauert 45 Minuten und kostet 7,50 Euro, der Basis-Check dauert 60 Minuten und kostet 10 Euro. Empfänger von Transferleistungen wie beispielsweise Hartz IV, erhalten bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises die Beratungen kostenfrei. Die Beratungen werden gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

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