Dormagen: Kinder appel­lie­ren – „Helft uns beim Einstieg in den Straßenverkehr“

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Dormagen – Einen freund­lich gemein­ten „Denkzettel“ haben Polizei und Stadt zu Beginn des neuen Schuljahrs vor den Grundschulen im Stadtgebiet verteilt. 

Die Idee dazu hatte das Ordnungsamt zusam­men mit den Abgeordneten des Dormagener Kinderparlaments. „Wir Kinder fan­gen als Verkehrsteilnehmer klein an. Helft uns beim Einstieg in den Straßenverkehr“, appel­lie­ren die jun­gen Vertreter aus Grundschulen und den ers­ten Klassen der wei­ter­füh­ren­den Schulen. Besondere Vorsicht ist bei den 547 i‑Dötzchen ange­sagt, die nach den Sommerferien in Dormagen ein­ge­schult werden.

Foto: Stadt
Foto: Stadt

Der Denkzettel ent­hält wert­volle Tipps für Eltern, wie sie den Schulweg mit ihren Kindern am bes­ten üben kön­nen und auf wel­che Gefahrenpunkte sie ach­ten soll­ten. „Die Eltern wer­den auch drin­gend gebe­ten, nicht sicht­be­hin­dernd vor den Schulen zu par­ken und die Gehwege frei­zu­hal­ten“, sagt der städ­ti­sche Ordnungsdezernent Robert Krumbein. Darauf wer­den die uni­for­mier­ten Kräfte eben­falls achten.

Die Gemeinschaftsaktion von Polizei und Stadt ist Bestandteil der Kampagne „Gemeinsam sicher durch Dormagen“. Schon seit April gab es dazu meh­rere Aktionen von Werbung und Infoständen bis zur Präsentation eines Verkehrssicherheitstrucks des Vereins „Die Transportbotschafter“ in der Fußgängerzone. „Die Zahl der Verkehrsunfallopfer ist in die­sem Jahr bis­her zum Glück rück­läu­fig“, berich­tet der Dormagener Wachleiter Michael Meyer. Im Zeitraum von Januar bis Juli gab es 325 Verkehrsunfälle. Dabei wur­den 17 Menschen schwer ver­letzt, 89 Personen erlit­ten leich­ten Verletzungen. Zum Vergleich: Im sel­ben Vorjahreszeitraum waren es 329 Unfälle mit 31 Schwerverletzten und 108 Leichtverletzten.

Besonders erfreu­lich ist, dass sich auch bei Kindern die Opferzahl bis­her deut­lich von 15 auf sie­ben redu­ziert hat“, so Meyer. Das gemein­same Ziel aller Beteiligten ist, dass sich diese posi­tive Entwicklung fort­setzt. „Denn jedes Verkehrsunfallopfer ist eins zuviel“, so Krumbein. Von Unfalltoten blieb Dormagen in die­sem Jahr bis­her verschont.

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