Neuss: Polizei warnt wie­der­holt vor fal­schen Wasserwerkern

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Neuss (ots) – Zum wie­der­hol­ten Mal warnt die Polizei im Rhein-​Kreis Neuss vor unbe­kann­ten Trickdieben, die sich als „Wasserwerker” aus­ge­ben. Gleich zwei­mal waren die Täter am Dienstag (23.08.) im Neusser Stadtgebiet mit ihrer Masche erfolgreich. 

Gegen 11:00 Uhr klin­gelte ein Unbekannter bei einem 70-​jährigen Senioren an der Münchener Straße in Holzheim. Der Mann gab an, die Leitungen auf­grund eines Wasserschadens, her­vor­ge­ru­fen durch Bauarbeiten in der Nachbarschaft, abstel­len zu müssen.

In der Wohnung machte er auf betrieb­sam und han­tierte an den Hähnen herum. Nach weni­gen Minuten war der „Spuk” vor­bei und der Mann ver­schwand eilig in Richtung Gellsche Straße. Später bemerkte der Senior den Diebstahl eines min­der­wer­ti­gen Etuis. Der Trickdieb konnte fol­gen­der­ma­ßen beschrei­ben werden:

  • Etwa 165 bis 170 Zentimeter groß, zirka 35 bis 40 Jahre alt, unter­setzte kräf­tige Figur, braune kurze Haare, beklei­det mit wei­ßer „Handwerkerhose” mit schwar­zen Absetzungen an den Knien, sowie einer schwar­zen Handwerkertasche um den Bauch.
  • Er sprach Deutsch ohne erkenn­ba­ren Akzent.

Auf fast iden­ti­sche Art und Weise trat gegen 12:00 Uhr erfolg­reich ein wei­te­rer „Wasserwerker” an der Niederrheinstraße in Grefrath auf. Auch hier sug­ge­rierte der Täter einer über 80-​Jährigen, dass Bauarbeiten in der Nachbarschaft einen Rohrbruch ver­ur­sacht hät­ten. Dementsprechend müs­sen im Haus die Leitungen abge­rie­gelt wer­den. Nachdem er seine „Arbeit” erle­digt hatte, ver­schwand er genauso schnell, wie er gekom­men war.

Die Seniorin stellte dann am Nachmittag neben dem Diebstahl ihrer Handtasche, auch den Verlust meh­re­rer Schmuckstücke fest. Vom Tatverdächtigen liegt nur eine vage Beschreibung vor:

  • Er war etwa 170 bis 175 Zentimeter groß, 30 bis 40 Jahre alt und hatte eine schlanke Statur.
  • Auch er sprach Deutsch ohne Akzent.

Offensichtlich hat­ten in bei­den Fällen die Trickdiebe einen güns­ti­gen Moment genutzt, die Senioren zu besteh­len. Die Polizei bit­tet Zeugen, die ver­däch­tige Beobachtungen im Tatortbereich gemacht haben oder Hinweise auf die Identität des Trickdiebes geben kön­nen, die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 02131 300–0 zu informieren.

(3 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)