Rommerskirchen: „Mehr Freiraum für Kinder“ – Nächster Workshop geplant

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Die Gemeinde Rommerskirchen ist seit 2015 eine der Partnerkommunen der Kampagne „Mehr Freiraum für Kinder – ein Gewinn für alle!“. 

Beim Auftaktworkshop im November beschlos­sen die Beteiligten: Eine Spielaktion im Straßenraum soll einen öffent­lich­keits­wirk­sa­men Auftakt der Kampagne bil­den, an dem sich Bewohnerinnen und Bewohner, Eltern und Kinder aktiv in die Planungen mit ein­brin­gen können.

Der dar­aus resul­tie­rende Aktionstag fand am 03. Juni 2016 statt. Eltern und Kinder füll­ten begeis­tert Fragebögen aus, auf denen sie Wünsche und Anregungen z.B. zur Gestaltung des Schulweges und des freien Spiel von Kindern in der unmit­tel­ba­ren Wohnumgebung ein­brin­gen konnten.

Foto: Gemeinde
Foto: Gemeinde

Demnach schät­zen die Bewohner der Neubaugebiete die Schulwege der Kinder als sicher ein, so dass viele der Kinder den Schulweg zu Fuß absol­vie­ren. Die Antworten aus den alten Ortsbereichen von Rommerskirchen zei­gen, das die Eltern dort eher unzu­frie­den sind mit der Schulwegsicherung. Viele reg­ten an, dass die Kinder den Schulweg in Gruppen zurück­le­gen sollten.

Es wurde deut­lich, dass den Befragten natur­na­hes Spielen, sowie Raum für freies Spiel für ihre Kinder sehr wich­tig ist. Die Befragung der Kinder zeigte im Ergebnis, dass alle Kinder ohne Ausnahme am liebs­ten drau­ßen spie­len.“, erläu­tert Projektleiterin Maria Theresia Kamp die Ergebnisse der Befragung.

Zudem mahn­ten viele Eltern an, dass Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zu Schule und zur Kita fah­ren mit zu hohen Geschwindigkeiten in den ein­ge­rich­te­ten 30-​Zonen fahren.

Um auf diese Anregungen zu reagie­ren und Herr sol­cher Situationen zu wer­den, besteht die Überlegung der Einrichtung von Hol- und Bringzonen vor den Bildungseinrichtungen sowie die Einrichtung eines Walking-​Busses und spe­zi­el­ler Leitsysteme zur Schulwegsicherung.“, beschreibt Bürgermeister Dr. Martin Mertens mög­li­che Lösungsansätze.

Wie hier ange­dacht sol­len die Ergebnisse der Befragung in die wei­tere Planung mit ein­flie­ßen. Der nächste Workshop mit dem Planungsbüro „Stadtkinder“ fin­det Anfang Oktober statt. Auch hier wer­den die Bedürfnisse der Kindern und Eltern gezielt einbezogen.

Ein Höhepunkt des Aktionstages war der Luftballonwettbewerb. Die wei­teste Strecke legte ein Luftballon einer sie­ben jäh­ri­gen Rommerskirchenerin zurück, deren Rückantwort-​Motivkarten die Gemeinde kürz­lich aus der Nähe des 150 km ent­fern­ten Brüssel erreichte. Direkt nach den Sommerferien wird die junge Siegerin von Bürgermeister Dr. Martin Mertens ins Rathaus ein­ge­la­den und mit einem Preis ausgezeichnet.

Weitere Informationen und Neuigkeiten über die aktu­elle Projektentwicklung in Rommerskirchen kön­nen jeder­zeit unter nach­fol­gen­dem Link ein­ge­se­hen werden:

http://​www​.mehr​-frei​raum​-fuer​-kin​der​.de/​r​o​m​m​e​r​s​k​i​r​c​hen

(1 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)