Neuss: Offiziell fußgänger- und fahr­rad­freund­li­chen Stadt

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Neuss – Die Stadt Neuss ist seit dem heu­ti­gen Montag, 22. August 2016, Mitglied in der „Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahr­rad­freund­li­cher Städte, Kreise und Gemeinden (AGFS)“ in Nordrhein-​Westfalen und darf sich damit ab sofort offi­zi­ell „fußgänger- und fahr­rad­freund­lich“ nennen.

NRW-​Verkehrsminister Michael Groschek und Christine Fuchs, Vorstand der AGFS, haben die Aufnahmeurkunde im Neusser Rathaus unter­zeich­net und an Bürgermeister Reiner Breuer über­ge­ben. Breuer betonte, dass die Aufnahme in die AGFS „kein Testat ist, son­dern eine Aufforderung, noch fußgänger- und fahr­rad­freund­li­cher zu werden.“

Zuvor hat­ten sie gemein­sam am Ortseingang von Neuss im Bereich der Abfahrtsrampe der Josef-​Kardinal-​Frings-​Brücke ein Schild ent­hüllt, das die Stadt Neuss als Mitglied der AGFS kennzeichnet. 

Bürgermeister Reiner Breuer und Verkehrsminister Michael Groschek enthüllen das Schildes über die Neusser AGFS-Mitgliedschaft. Foto: Stadt
Bürgermeister Reiner Breuer und Verkehrsminister Michael Groschek ent­hül­len das Schildes über die Neusser AGFS-​Mitgliedschaft. Foto: Stadt

Breuer und der Neusser Verkehrsdezernent Christoph Hölters hat­ten den Minister und AGFS-​Vorstand Fuchs in Düsseldorf mit dem Fahrrad abge­holt und über die Trasse des geplan­ten Radschnellweges ins Neusser Rathaus beglei­tet. Fuchs begrüßte das 77. Mitglied er AGFS und betonte: „Mitglied zu sein bedeu­tet nicht per­fekt zu sein, son­dern sich wei­ter ver­bes­sern zu wollen.“

Neuss hatte sich im Herbst 2015 für die Aufnahme in die AGFS bewor­ben, im Juni 2016 hatte eine Gruppe von Mitgliedern des Landtages, des ADFC-​Landesverbandes NRW und des Ministeriums die Quirinusstadt bereist. Nachdem die rund 20-​köpfige Kommission die Stadt zu Fuß und mit dem Rad erkun­det hatte, emp­fahl sie Verkehrsminister Groschek ein­stim­mig die Aufnahme der Stadt Neuss in die AGFS.

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