Neuss: Sicher auf dem Schulweg! – Die Polizei infor­miert in der Innenstadt

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss (ots) – Zu Beginn des Schuljahres ist es den meis­ten Verkehrsteilnehmern noch bewusst: Die „I‑Dötzchen” (und natür­lich auch alle ande­ren Schüler) sind unter­wegs. Doch nach eini­ger Zeit nimmt die­ses Bewusstsein ab.

Um dem ent­ge­gen­zu­wir­ken, füh­ren die Verkehrssicherheitsberater der Polizei am Dienstag (23.8.), in der Zeit von 10 bis 15 Uhr, in Neuss auf der Niederstraße (vor dem Kaufhof) die Aktion „Gemeinsam sicher auf dem Schulweg” durch.

Mit Schulbeginn nach den gro­ßen Ferien sind Kinder wie­der ver­mehrt zu Fuß und mit dem Fahrrad unterwegs.

Doch den jun­gen Verkehrsteilnehmern dro­hen auch Gefahren. Im Jahr 2015 wur­den kreis­weit 67 Kinder als Radfahrer bei Verkehrsunfällen zum Teil schwer ver­letzt. Im lau­fen­den Jahr waren es bis zu den Schulferien schon 36 Kinder.

Kraftfahrer müs­sen sich des­halb nach den Schulferien ver­stärkt dar­auf ein­stel­len, dass Kinder sich im Straßenverkehr nicht immer regel­kon­form und situa­ti­ons­ge­recht ver­hal­ten und ihre Fahrweise dem­entspre­chend anpassen.

Der Wechsel in die vierte Klasse, aber beson­ders der in die wei­ter­füh­rende Schule ist oft auch der Zeitpunkt, an dem die Kinder alleine den Schulweg und dann nach­mit­tags auch alle ande­ren Wege selbst­stän­dig bewäl­ti­gen. Dazu müs­sen sie sich den Verkehrsraum, seine Gefahren und die not­wen­di­gen Regeln erst ein­mal erarbeiten.

Kinder ler­nen am Vorbild und durch häu­fige Wiederholung des beob­ach­te­ten Verhaltens. Hier haben Erwachsene eine große Verantwortung. Sie soll­ten sich ent­spre­chend „vor­bild­lich” im Straßenverkehr ver­hal­ten und beson­dere Rücksicht auf die jun­gen Fußgänger und Radfahrer nehmen.

Unter dem Motto: „Gemeinsam sicher auf dem Schulweg” möchte die Polizei alle Verkehrsteilnehmer sen­si­bi­li­sie­ren, immer mit einem mög­li­chen Fehlverhalten von Kindern zu rech­nen und die Fahrweise anzupassen.

Bei der Infoveranstaltung in der Innenstadt gibt es zudem Tipps zum rich­ti­gen Verhalten an Kreuzungen und Einmündungen, zum Bremsweg, zur Fahrbahn- und Radwege-​Benutzungspflicht aber auch zum ver­kehrs­si­che­ren Fahrrad und zur soge­nann­ten „pas­si­ven Sicherheit”.

Kinder ver­un­glü­cken im Alter von sechs bis neun Jahren über­wie­gend als Fußgänger und spä­ter als Radfahrer. Sie erlei­den Unfälle zum Teil auf den Schulwegen aber häu­fig auch nach­mit­tags beim Spielen. Deshalb noch ein­mal die Bitte an die moto­ri­sier­ten Verkehrsteilnehmer, ins­be­son­dere auch auf dem Heimweg von der Arbeit auf die Kinder zu achten.

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