Jüchen: „Tag der Sanierung“ – Bürger sol­len Sanierungsmaßnahmen vor­stel­len

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Jüchen – Die Sanierungsrate des Gebäudebestandes in Deutschland liegt bei rund 1%. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, im Zuge des Klimaschutzes, diese auf 2% zu erhöhen.

Eine Sanierung ist jedoch für Hausbesitzer kein alltäglicher Vorgang. Daher bestehen oft Vorbehalte und Zweifel, ob eine energetische Gebäudeertüchtigung sinnvoll ist.

Eine energetische Sanierung hat nicht nur eine Reduzierung des Energieverbrauches zur Folge, sondern vermindert gleichzeitig den CO2-Ausstoß. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, den Energieverbrauch durch Sanierungsmaßnahmen zu senken. Best-Practice-Beispiele können hierbei auf jedes Gebäude übertragen werden, auch auf das eigene Gebäude. Um mögliche Ängste, Zweifel und Sorgen abzubauen, wäre es zudem hilfreich, wenn Bürger kostengünstige und einfache Maßnahmen präsentieren würden und bereit wären, Gespräche mit interessierten Mitbürgern zu führen, da oft Sanierungsmaßnahmen nicht sichtbar oder für jedermann zugänglich sind.

Bürgermeister Harald Zillikens ruft deshalb Bürgerinnen und Bürger dazu auf,  Sanierungsmaßnahmen vorzustellen, um Mitbürger zu einer Sanierung ihres Gebäudes zu motivieren.

„Ich bitte deshalb alle Immobilienbesitzer, die in den letzten Jahren ihr Gebäude voll- oder teilsaniert haben und dies gerne anderen BürgerInnen zeigen würden, sich für Auskünfte zur Verfügung zu stellen“, so der Jüchener Verwaltungschef.

Harald Zillikens strebt an, ähnlich dem „Tag der offenen Gärten“ auch einen „Tag der offenen Tür“ zum Thema energetische Sanierung durchzuführen.  Als gemeinsamer Aktionstag bieten sich der „Tag der Architektur“ am 27. Mai 2017 bzw. der  „Tag des Denkmals“ am 10. September 2017 an.

Interessierte werden gebeten, ihre Best-Practice-Sanierung dem Klimaschutzmanager der Gemeinde Jüchen, Martin Schursch, unter der Tel.-Nr. 02165/915-6107- bzw. per Mail an martin.schursch@juechen.de mitzuteilen.

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