Meerbusch: Unterbringung von Flüchtlingen

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Danke
Robert Schilken, Herausgeber


Meerbusch – Mit der Bezirksregierung Arnsberg, die für die Zuweisung kommunaler Flüchtlinge zuständig ist, hatte die Stadt unmittelbar vor der Sommerpause ein Szenario abgesprochen, zu welchen Zeitpunkten und in welcher Anzahl Asylbewerber und Flüchtlinge aufgenommen werden.

Dabei war zahlenmäßig die Kapazität der Sporthalle des städt. Mataré-Gymnasiums mit zu berücksichtigen, die am 30.04.2016 aufgegeben wurde. Insgesamt müssen bis zum 30.09.2016 rd. 220 Personen aufgenommen werden. Aktuell verfügt die Stadt über eine freie Kapazität von 225 Plätzen. Die Unterkunft am Eisenbrand befindet sich im Bau, das erste Modul wird Anfang Oktober bezugsfertig sein.

Die Umsetzung des vereinbarten Szenarios erfolgt seit der 30. KW planmäßig, aktuell mit 15 Personen/Woche. Da wir im ehemaligen Schulgebäude der städt. Barbara-Gerretz-Schule vorrangig Familien unterbringen wollen, habe ich veranlasst, dass die Schlafräume kleinteiliger gestaltet werden. Eine Belegung des Gebäudes ist bisher nicht erfolgt.

Die zweite Notunterkunft in der Sporthalle des städt. Meerbusch-Gymnasiums mit insgesamt 400 Plätzen sollte planmäßig zum 30.09.2016 aufgegeben werden. Die Notunterkunft ist derzeit mit 103 Personen belegt. Die Bezirksregierung hat am vergangenen Freitag mitgeteilt, die Einrichtung bereits zum 11.08.2016 räumen und anschließend keine Belegung mehr durchführen zu wollen, da das Land zwischenzeitlich über eine ausreichende Kapazität in landeseigenen Einrichtungen verfüge.

Ziel der Verwaltung ist es, die Hallen zeitnah wieder für den Schul- und Vereinssport zur Verfügung zu stellen. Die Auflösungsvorbereitungen laufen, der Auftrag zur Feststellung des Sanierungsbedarfes an ein Ingenieurbüro befindet sich in der Bearbeitung.

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