Rommerskirchen: B477n – Soll bis 2030 rea­li­siert werden

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Der Bundesverkehrswegeplan 2030 wurde Anfang die­ser Woche vom Bundeskabinett beschlossen.

Die Priorisierung des Baus der Ortsumgehung Gill/​Eckum/​Butzheim/​Frixheim ist hier nun schwarz auf weiß als „Vordringlicher Bedarf“ festgehalten.

Somit soll ein Teil der ins­ge­samt rund 269,6 Mrd. Euro, die bis 2030 vom Bund für den Erhalt sowie den Aus- und Neubau von Verkehrsinfrastrukturen inves­tiert wer­den, inner­halb des Geltungszeitraumes des neuen Planes in den Neubau der für die Gemeinde Rommerskirchen und auch über die Gemeindegrenzen hin­aus so wich­tige Ortsumgehung fließen.

Das seit Mittwoch auf der Internetseite des Bundesministeriums für Verkehr und digi­tale Infrastruktur ein­seh­bare Planwerk räumt somit auch jeg­li­che Zweifel aus, die in der Bevölkerung und bei Vereinen bestanden.

Foto: Gemeinde
Foto: Gemeinde

Da dem Projekt im ers­ten Entwurf wenig Dringlichkeit bei­gemes­sen wurde, hat Bürgermeister Dr. Martin Mertens gemein­sam mit Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke und Landtagsabgeordnetem Rainer Thiel die bei­den Bundestagsabgeordneten Udo Schiefner (SPD) und Hermann Gröhe (CDU) um Unterstützung für das wich­tige Projekt gebe­ten. Zudem hatte sich der Rat der Gemeinde Rommerskirchen auf Initiative von Bürgermeister Dr. Martin Mertens im Rahmen einer gemein­sa­men Resolution ein­stim­mig für die Neubaumaßnahme der B477n ausgesprochen.

Es ist ein sen­sa­tio­nel­ler Erfolg, dass die Bundesstraße 477n als Ortsumgehung nun im neuen Bundesverkehrswegeplan wie­der als ‚Vordinglicher Bedarf‘ ein­ge­stuft wurde. Da zeigt sich, dass wir alle über die Parteigrenzen hin­weg gut für unsere Gemeinde zusam­men­ar­bei­ten – Mein Dank dafür!“, freut sich Bürgermeister Dr. Martin Mertens.

Der Bundesverkehrswegeplan ist die Grundlage für die dann fol­gen­den Ausbaugesetzte, die den Planungsauftrag für die ein­zel­nen Maßnahmen an die Länder geben.

Wenn alles gut läuft, wer­den die Ausbaugesetzte noch Ende die­sen Jahre von Bundestag und Bundesrat ver­ab­schie­det, so dass die Planung schnellst mög­lichst sei­tens Straßen.NRW wie­der auf­ge­nom­men und in bal­di­ger Zukunft dann mit dem Bau der B477n begon­nen wer­den könnte.“, erläu­tert Bürgermeister Dr. Martin Mertens zuversichtlich.

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