Meerbusch: Bauhof appel­liert an Anwohner – Ein Eimer Wasser pro Tag reicht für die „Erste Hilfe am Baum”

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Erst beklag­ten sich alle über den aus­blei­ben­den Sommer, dann kam er mit allem, was dazu gehört: 

Die andau­ernde Trockenheit beschert dem Baubetriebshof der Stadt schon jetzt Probleme. „Unsere Bäume lei­den durch Hitze erheb­lich”, so Michael Betsch, der als Bereichsleiter für Bauhof, Friedhöfe und städ­ti­sche Grünflächen ver­ant­wort­lich zeich­net. „Jetzt ist es wich­tig, dass wir – so gut es eben geht – bewässern.”

Besonders gefähr­det seien Bäume, die in den ver­gan­ge­nen zwei Jahren neu­ge­pflanzt wor­den sind und jetzt drin­gend Wasser brau­chen. Doch auch gestresste alte Straßenbäume, die – umrahmt von Pflaster und Asphalt – kaum Möglichkeiten haben, Feuchtigkeit zu zie­hen, wer­fen ers­tes Laub ab, um Flüssigkeitsverluste auszugleichen.

Sebastian Rippers vom Stadtbauhof versorgt Straßenbäume und -beete mit kühlem Nass.  Foto: Stadt
Sebastian Rippers vom Stadtbauhof ver­sorgt Straßenbäume und ‑beete mit küh­lem Nass.
Foto: Stadt

Angesichts des feh­len­den Niederschlags, so Betsch, sei eine opti­male Versorgung aller Bäume kaum zu gewähr­leis­ten. Nichts desto trotz unter­nimmt die Stadt erheb­li­che Anstrengungen, um Folgeschäden mög­lichst gering zu hal­ten. Die Bewässerung des Grüns hat der­zeit Vorrang. Die Pritschenwagen des Bauhofes wur­den mit 600-​Liter-​Wassertanks ausgestattet.

Trotz aller Bemühungen wer­den wir der Sache aber nicht ganz Herr wer­den kön­nen”, so die Befürchtung von Michael Betsch. Der Baubetriebshof bit­tet des­halb alle Bürger um Mithilfe, damit der Durst der grü­nen Sauerstoffspender mit ver­ein­ten Kräften gelin­dert wer­den kann. Devise: Einfach mal nach­schauen, wie es dem Baum vor der Haustüre geht. Mit gro­ßem Aufwand sei die „Erste Hilfe am Baum” nicht ver­bun­den: Schon meh­rere Eimer Wasser pro Tag kön­nen einem jun­gen Exemplar über die zeh­rende Trockenheit hinweghelfen.

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