Dormagen: Betrunkener Radfahrer über­steht Unfall leicht verletzt

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen-​Stürzelberg (ots) – Glück im Unglück hatte am Samstag (23.07.) ein 22-​jähriger Fahrradfahrer als er, gegen 2:40 Uhr, auf der Bahnstraße fron­tal mit dem Auto einer 19-​Jährigen zusammenstieß.

Die Kraftfahrerin schil­derte gegen­über der Polizei, dass ihr der Fahrradfahrer plötz­lich auf der eige­nen Fahrspur ent­ge­gen­ge­kom­men sei und ein sofor­ti­ges Bremsmanöver den Zusammenstoß nicht ver­hin­dern konnte.

Während das Auto deut­li­che Spuren des Unfalls auf­wies, trug der 22-​jährige Radfahrer glück­li­cher Weise nur leichte Verletzungen davon. Im Zuge der poli­zei­li­chen Unfallaufnahme stell­ten die Streifenbeamten jedoch Alkoholgeruch in sei­ner Atemluft fest. Ein Test ergab einen Wert jen­seits der erlaub­ten Promillegrenze. Ein Bereitschaftsarzt ent­nahm dem 22-​Jährigen auf der Wache eine Blutprobe. Den Dormagener erwar­tet nun ein Strafverfahren.

Die alko­ho­li­sierte Teilnahme am Straßenverkehr ist auch für Radfahrer kein Kavaliersdelikt! Das Bundesverwaltungsgericht hat ent­schie­den, dass die Fahrerlaubnis einem Radfahrer mit einem Blutalkoholgehalt von 1,6 Promille und mehr ent­zo­gen wer­den kann. Eine Geldstrafe, sowie die Anordnung einer medizinisch-​psychologischen Untersuchung (MPU) kön­nen folgen.

Viele Verkehrsteilnehmer sind der Meinung, dass sie unein­ge­schränkt Alkohol trin­ken dür­fen, wenn sie mit dem Fahrrad unter­wegs sind, aber Achtung: Bereits ab einem Alkoholisierungsgrad von 0,3 Promille ist ein Strafverfahren fäl­lig, wenn soge­nannte Ausfallerscheinungen vor­lie­gen, der Radfahrer zum Beispiel in Schlangenlinien fährt, stürzt oder einen Verkehrsunfall verursacht.

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