Dormagen: Stadt räumt bei EU-​Wettbewerb Bronze ab

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Dormagen – EU GPP Award – was so sperrig klingt, heißt übersetzt „EU-Auszeichnung für eine umweltfreundliche und öffentliche Beschaffung“.

Dormagen erhielt für die Umrüstung der Straßenlaternen auf energiesparende LED-Lampen einen dritten Platz.

Verglichen wurden europaweit die neuen CO2-Emissionen im Verhältnis zu den Emissionen vor der Investition und die CO2-Einsparung im Verhältnis zu den Kosten. Im Fokus standen auch Innovation, das Engagement des Bewerbers im Energieeffizienzbereich und soziale Kriterien.

Nachdem die Technischen Betriebe Dormagen (TBD) mit ihrem Projekt “LED-Lampen für energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung“ auf nationaler Ebene Gold erzielt hatten, wurde das Projekt in Brüssel nun mit Bronze ausgezeichnet.

Foto: Stadt
Lothar Brenner. Foto: Stadt

Zum Hintergrund: Die TBD ließen seit 2007 etwa 4 900 Straßenlampen in Dormagen von Quecksilberdampf-auf Natriumdampf-Hochdrucklampen umrüsten. Zudem wurden nach vorausgegangener lichttechnischer Berechnung und einer Wirtschaftlichkeitsprüfung LED-Leuchten verbaut. Aufgrund der positiven Erfahrungen und um weitere Einsparpotenziale zu erschließen, wurde im Juli 2013 ein Finanzierung-Kontrakt für weitere 4 045 LED-Lampen ausgeschrieben.

Aktuell sind im Stadtgebiet von insgesamt 8 052 Leuchten 1 177 LED Leuchten und 4 350 Leuchten mit LED-Austauschleuchtmitteln montiert. Der Stromverbrauch aus dem Jahr 2006 in Höhe von 3.161.829 kWh wird nach 10 Jahren um 65% gesenkt, obwohl die Anzahl der Leuchten um mehr als 400 gewachsen ist. Dabei ist es auf Dormagens Straßen mit der Umrüstung nach LED vorwiegend heller geworden.

Laut Projektleiter Lothar Brenner soll auch zukünftig der Trend zur Stromeinsparung bei der Straßenbeleuchtung beibehalten werden, obwohl Größenordnungen wie in der Vergangenheit jetzt mit den energiesparenden Lampen so nicht mehr möglich sind.

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