Meerbusch: Kindergarten „Kunterbunt” in Strümp – Großes Fest zum 20-​jährigen Besteh

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Meerbusch – Mit einem bun­ten Fest mit Kindern, Eltern, Geschwistern, Großeltern und Ehemaligen fei­erte die Städtische Kita „Kunterbunt” am Isselweg in Strümp jetzt ihr 20-​jähriges Bestehen. 

Kita-​Leiterin Marga Reiners erin­nert sich gut an den Start der Einrichtung mit 75 Kindern in drei Gruppen im August 1996: „Es war eine auf­re­gende Zeit, alles war neu.” Schon im fol­gen­den Jahr wurde die Kita auf 84 Plätze auf­ge­stockt, drei Jahre spä­ter die „Blocköffnungszeit” bis 14 Uhr ein­ge­führt. Kurze Zeit spä­ter gab es aus der Kita-​Küche erst­mals warme Mahlzeiten für alle Kinder, die über den Mittag blie­ben. Die Nachfrage wuchs mit den Betreuungswünschen der Eltern immer wei­ter: „Schon zwei Jahre spä­ter konn­ten wir 25 Tagesstättenplätze anbie­ten. Inzwischen essen 60 Kinder bei uns zu Mittag”, erin­nert sich Reiners. „Die Zahlen stei­gen jährlich.”

Kita-Leiterin Marga Reiners - hier mit Musiker Damian und "Kunterbunt-Kids" beim Jubiläumsfest - ist stolz auf die Entwicklung "ihrer" Kita in den letzten zwei Jahrzehnten. Foto: Stadt Meerbusch / Dackweiler
Kita-​Leiterin Marga Reiners – hier mit Musiker Damian und „Kunterbunt-​Kids” beim Jubiläumsfest – ist stolz auf die Entwicklung „ihrer” Kita in den letz­ten zwei Jahrzehnten. Foto: Stadt Meerbusch /​Dackweiler

Die 20-​jährige Geschichte der Kita „Kunterbunt” spie­gelt auch den Wandel der päd­ago­gi­schen Arbeit wider. „Heute kön­nen viele Kinder schon mit drei Jahren am PC oder Tablet arbei­ten. Es fehlt aber oft die Fähigkeit, sich sel­ber an Neues her­an­zu­wa­gen, sich mit Alltagssituationen aus­ein­an­der­zu­set­zen, sich zu kon­zen­trie­ren oder Sozialverhalten zu erler­nen”, bedau­ert die Kita-​Leiterin. Der Ruf nach früh­kind­li­cher Bildung werde immer lau­ter, den­noch will sie die Arbeit in der Kita „Kunterbunt” nicht ver­schu­len. „Das Spielen ist für Kinder noch immer das ele­men­tar Wichtigste”, sagt sie. Zudem brau­che jedes Kind regel­mä­ßige Ruhephasen, um Erlebtes und Erlerntes zu ver­ar­bei­ten. Kurz: Kinder woll­ten eigent­lich ein­fach nur Kind sein.

Angestiegen sind auch die Anforderungen an die Erzieherinnen und Erzieher: Bildungs- und Sprachdokumentation für jedes ein­zelne Kind, Inklusion, Zusammenarbeit mit Therapeuten, Ärzten und Logopäden, Projekte und Aktionen. „Das nimmt das gesamte Team stark in Anspruch. Gleichwohl haben wir immer Freude und Spaß an der Arbeit mit den Kindern. Das Wohl der Kleinen steht immer im Vordergrund.”

Zu den Highlights in der Kita „Kunterbunt” gehö­ren die regel­mä­ßi­gen „SpoSpiTo”-Tage, die die Einrichtung im Rahmen der Bewegungsförderung anbie­tet. „SpoSpiTo” – das bedeu­tet einen Tag lang Sport trei­ben, spie­len und toben. Getreu der „Kunterbunt”-Hausphilosophie läuft das ganze ohne Wettbewerbsdruck, am Ende gibt es nur Gewinner mit Medaille und Teilnehmerurkunde.

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