Grevenbroich: Mit dem Rad zur Arbeit – Zwischeninfo Juli 2016

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Am 02. Mai star­tete Bürgermeister Klaus Krützen mit zahl­rei­chen Begleitern die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ von Neukirchen nach Grevenbroich.

Inzwischen haben sich 55 Grevenbroicher an die­ser bis August dau­ern­den Aktion betei­ligt und das Fahrrad als Fortbewegungsmittel auf dem Weg zur Arbeit benutzt.

Damit wird auch hier vor Ort ein klei­ner Beitrag zum Umweltschutz geleis­tet, denn mit dem Verzicht aufs Auto wird der CO2-​Ausstoß ver­mie­den. Es wurde ermit­telt, dass eine Person, die ihr Fahrrad an 220 Tagen im Jahr bei einer ange­nom­me­nen Strecke von 10 km am Tag nutzt, den Ausstoß von rund 3 Tonnen CO2 vermeidet.

Das Projekt „Mit dem Rad zur Arbeit“ endet am 31. August, der Einstieg ist jeder­zeit mög­lich über die­sen Link: www​.mit​-dem​-rad​-zur​-arbeit​.de/​b​u​n​d​e​s​w​e​i​t​/​i​n​d​e​x​.​php.

Fahrrad fah­ren: Gut für Sie – und Ihren Betrieb! 
Ein Großteil der Bevölkerung lei­det unter soge­nann­ten Zivilisationskrankheiten. Das sind etwa Erkrankungen im Herz-​Kreislauf-​Bereich sowie chronisch-​degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates. Für bei­des ist chro­ni­scher Bewegungsmangel mit­ver­ant­wort­lich. Und bei­dem – sowie einer gan­zen Reihe wei­te­rer Krankheiten wie etwa Diabetes im Erwachsenenalter – kann man durch mehr Rad-​Aktivität vorbeugen.

Regelmäßig und lang­fris­tig
Im Rahmen von „Mit dem Rad zur Arbeit” wol­len ADFC und AOK gemein­sam mit vie­len regio­na­len Partnern aus Wirtschaft, Verbänden und Politik die Vorteile einer fahr­rad­be­zo­ge­nen Alltagsmobilität prak­tisch erfahr­bar machen.

Die Idee, mehr­mals wöchent­lich „Mit dem Rad zur Arbeit” zu fah­ren, soll weder eine Eintagsfliege sein, noch ein Wettbewerb um sport­li­che Höchstleistungen – son­dern will zum lang­fris­ti­gen, kon­ti­nu­ier­li­chen Radfahren anre­gen, das sich in den Alltag inte­grie­ren lässt.

Denn genau in die­sem Aspekt – „mäßig, aber regel­mä­ßig” – sehen Mediziner einen immer höhe­ren Stellenwert bei der wirk­sa­men Prävention gegen Bewegungsmangel & Co. Studien zei­gen: Das Fahrrad hat das Zeug zur all­täg­li­chen Rundum-Gesundheitsmaschine.

Mit ihm lässt sich schäd­li­ches Cholesterin abbauen, der Blutdruck sen­ken, der Herzrhythmus opti­mie­ren – und selbst Rückenschmerzen kön­nen bei opti­ma­ler Sitzhaltung bekämpft wer­den. Und die posi­ti­ven Effekte begin­nen schon bei 20 bis 30 Minuten Bewegung täg­lich – ein Zeitpensum, das der täg­li­che, per Rad zurück­ge­legte Arbeitsweg gut abdeckt.

Zudem kann das Fahrrad auch und gerade für die­je­ni­gen Menschen zum idea­len Sportgerät wer­den, die sich lange nicht mehr kör­per­lich betä­tigt haben. Und dabei spart man noch Zeit – denn der Radweg zur Arbeit ersetzt mit­un­ter den Gang ins Fitness-Studio.

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