Neuss: Angenommener Unfall zwi­schen PKW und Güterzug – Komplizierte Rettung im Dauerregen

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – (Feuerwehr Neuss) Spannende 1,5 Stunden wur­den 24 Einsatzkräften vom Löschzug Stadtmitte und vier Kräften des Rettungsdienstes am 20.6.2016 geboten. 

Im Rahmen des regel­mä­ßi­gen Übungsdienstes galt es vier Personen aus einem PKW zu befreien und eine wei­tere medi­zi­nisch zu ver­sor­gen. Normalerweise kann ein schnel­ler Zugang durch Entfernen der Türen ermög­licht werden.

In die­sem Fall war der PKW aller­dings zwi­schen Güterzug und Betonwand ver­keilt. Zusätzlich brannte es im Motorraum, was schnel­les Handeln erfor­der­lich machte.

Das THW hatte den durch die Firma Gesell bereit­ge­stell­ten PKW ins Gleisbett geho­ben. Der Güterzug wurde durch Neusser Eisenbahn gestellt. Verletztendarsteller kamen von der Notfallseelsorge unter Leitung von Angelika Ludwig, die Anweisungen zu Verletzungsmustern von der Johanniter Unfallhilfe.

Foto: Feuerwehr
Foto: Feuerwehr

Die Retter rück­ten mit zwei Löschgruppenfahrzeugen und einem Rüstwagen an. Vom Rettungsdienst kamen zwei wei­tere Fahrzeuge hinzu. Nach Sicherung der Einsatzstelle gegen Gefahren durch Feuer, den Güterzug und Straßenverkehr erfolg­ten die Maßnahmen zur Versorgung und Befreiung der Personen in guter Absprache zwi­schen Feuerwehr und Rettungsdienst.

Die Übung wurde als Erfolg gewer­tet. Technische Maßnahmen ver­lie­fen erfolg­reich und auch die Zusammenarbeit berei­tete keine Schwierigkeiten. Neben dem häu­fi­gen Training von Standardaufgaben ist es auch wich­tig immer wie­der beson­dere Übungssituationen zu bear­bei­ten. Diese blei­ben den Teilnehmern gut in Erinnerung und zusätz­lich sind sie eine gute Vorbereitung auf zukünf­ti­gen Einsätze, denn: Kein Einsatz gleicht dem nächsten.

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