Meerbusch: Einsatzreicher Samstag für die Feuerwehr

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Über man­gelnde Nachfrage konnte sich die Freiwillige Feuerwehr Meerbusch am Wochenende nicht beklagen.

Fünf Alarmierungen sorg­ten am Samstag dafür, dass alles Meerbuscher Löschgruppen und Löschzüge in ver­schie­de­nen Einsätzen gebun­den waren.

Die Nacht zum Samstag endete früh, als um 2:39 Uhr Kräfte aus Lank und Strümp im Rahmen der soge­nann­ten Bezirksbereitschaft IV alar­miert wur­den, um beim Hochwassereinsatz in Hamminkeln zu unter­stüt­zen. Kräfte aus den Feuerwehren der Stadt Düsseldorf, des Kreises Mettmann und des Rhein-​Kreises Neuss tra­fen sich auf Anforderung der Bezirksregierung Düsseldorf im Sammelraum auf der Feuerwache 5 der Berufsfeuerwehr in Düsseldorf.

Von dort mach­ten sich 35 Fahrzeuge mit etwa 140 Einsatzkräften auf den Weg nach Hamminkeln, dar­un­ter auch 14 Meerbuscher Florianer. Glücklicherweise kam nach 40km jedoch die Info aus dem Hochwassergebiet, dass sich die Lage ent­spannt hatte und die Kräfte nicht mehr erfor­der­lich seien. Die
Bereitschaft wurde auf­ge­löst und die Meerbuscher Kräfte waren gegen 6.00 Uhr wie­der zu Hause.

Um 10:55 Uhr ereilte die Wehr dann ein Hilferuf aus dem Bachgrund in Büderich. Dort stand ein Geragenhof ca. 10cm hoch unter Wasser. Das Wasser drohte in einen Lagerraum zur flie­ßen und dort mate­ri­el­len Schaden anzu­rich­ten. Der Feuerwehr ver­suchte einen Abwasserkanal frei zu machen und nahm eine Tauchpumpe vor. Nach knapp einer Stunde waren die sechs Einsatzkräfte des Löschzugs Büderich wie­der frei.

Während der Einsatz Im Bachgrund noch lief hat­ten Anwohner auf der Roßbachstraße die Feuerwehr geru­fen, weil sie Gasgeruch in ihren Häusern wahr­ge­nom­men hat­ten. Da die Büdericher Kräfte noch im Paralleleinsatz gebun­den waren rück­ten die Löschzüge aus Osterath und Lank zusam­men mit dem Führungsdienst der Feuerwehr Meerbusch mit 24 Einsatzkräften an. Die Feuerwehr konnte die Geruchsbelästigung bestä­ti­gen und räumte sofort drei Gebäude. Unter Atemschutz wur­den in den betrof­fe­nen Kellerräumen wei­tere Messungen durch­ge­führt. Der eben­falls zur Einsatzstelle her­bei­ge­ru­fene Energieversorger unter­stützte die Messungen und konnte nach kur­zer Zeit Entwarnung geben. Die gemes­sene Gaskonzentration war unbe­denk­lich, die Bewohner konn­ten in ihre Häuser zurückkehren.

Wiederum in Büderich kam es abends gegen 18:48 Uhr zum nächs­ten Einsatz. Sieben Einsatzkräfte rück­ten zum Badener Weg aus und besei­tig­ten dort eine Ölverschmutzung.

Wenige Minuten spä­ter sorgte eine aus­ge­löste Brandmeldeanlage in einem Hotel in Langst-​Kierst für ein Großaufgebaut an Feuerwehreinheiten aus Langst-​Kierst, Nierst und Lank sowie der Drehleiter aus Osterath. Ein tech­ni­scher Defekt, ver­ur­sacht durch einen Wasserschaden, hatte die Anlage aus­ge­löst. Die Feuerwehr kon­trol­lierte die Situation vor Ort brauchte aber nicht wei­ter tätig werden.

(4 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)