Jüchen: Sparen und Heizkomfort ver­bes­sern – Beratung im Rathaus

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen – Zum Ende der Heizperiode freuen sich viele Haushalte in Jüchen auch über die Rückkehr der Ruhe: Endlich kein stän­di­ges Pfeifen und Rauschen aus der Heizung mehr.

Und der Ärger über kalte Heizkörper im Dachgeschoss bei Saunatemperaturen im Wohnzimmer macht auch erst­mal Pause. „Jetzt ist eine gute Gelegenheit, um sol­che Probleme zu behe­ben, damit man auch im Winter die Ruhe genie­ßen kann“, sagt Yvonne Friedrich, Energieberaterin der Verbraucherzentrale NRW. Abhilfe schafft ein soge­nann­ter hydrau­li­scher Abgleich – und er spart noch Energie.

Grund für zu kalte und zu warme Zimmer ist die Verteilung des Wassers im Heizungssystem. „Bei vie­len Anlagen gelangt in einige Heizkörper zu wenig Heizwasser, in andere zu viel“, erklärt die Energieberaterin. In der Folge blei­ben die unter­ver­sorg­ten Heizkörper zu kalt. Die ande­ren dage­gen kön­nen nicht genug Wärme abge­ben, so dass das aus ihnen zurück­flie­ßende Wasser sehr warm ist.

Dadurch schal­tet sich der Heizkessel sehr oft an und aus. Das ver­geu­det Energie. Und die unlieb­sa­men Geräusche? Die ent­ste­hen vor allem, weil das Wasser im System ohne hydrau­li­schen Abgleich mit unnö­tig hohem Druck und unnö­tig hoher Geschwindigkeit durch die Rohre getrie­ben wird, um alle Heizkörper warm zu bekommen.

Bei einem hydrau­li­schen Abgleich stel­len Fachleute die Heizkörperventile so ein, dass in jeden Heizkörper genau die rich­tige Menge Wasser gelangt“. Manchmal müs­sen sie die Ventile dafür aller­dings austauschen.

Nach dem Abgleich sind nicht nur ein höhe­rer Wärmekomfort und ein nied­ri­ge­rer Lärmpegel zu ver­zeich­nen, son­dern auch gerin­gere Heizkosten. Um bis zu 20 Prozent kann der Energiebedarf in gut gedämm­ten Häusern sin­ken. Außerdem reicht nach dem hydrau­li­schen Abgleich oft eine klei­nere Heizungspumpe. Die kann bis zu 80 Prozent weni­ger Strom benö­ti­gen als ihr Vorgänger und spielt ihre Kosten so schnell wie­der ein.

Für den hydrau­li­schen Abgleich sind für jeden Heizkörper Kosten von unge­fähr 25 Euro ein­zu­pla­nen sowie zusätz­lich eine Pauschale von etwa 200 Euro. Müssen Ventile aus­ge­tauscht wer­den, kom­men ca. 35 Euro pro Heizkörper hinzu.

Mehr Informationen zur Heizungsoptimierung erhal­ten Eigenheimbesitzer bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale. Termine für die 45-​minütige Beratung (7,50 €) im Rathaus der Gemeinde Jüchen nimmt Martin Schursch unter der Tel.-Nr. 02165 /​915‑6107 bzw. martin.schursch@juechen.de entgegen.

(1 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)