Neuss/​Kaarst: Polizei über­führt Räuber mit Elektroschocker

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Kaarst, Neuss (ots) – Seit März 2016 beschäf­tig­ten zwei bru­tale Überfälle die Polizei im Rhein-​Kreis Neuss.

Am 22.03.2016, einem Dienstag, schlug der Täter inner­halb kür­zes­ter Zeit sowohl in einer Goldschmiede in Neuss (Pressemeldung vom 22.03.2016) als auch in einem Juweliergeschäft in Kaarst (Pressemeldung vom 22.03.2016) zu.

Der zu die­sem Zeitpunkt unbe­kannte junge Mann bedrohte in bei­den Fällen die Geschäftsinhaber mit einem Elektroschocker und setzte die­sen auch gegen seine Opfer ein. Während er in Neuss ohne Beute flüch­tete, stieß er den Kaarster Juwelier eine Treppe herab und ent­kam anschlie­ßend mit Schmuck und einem Mobiltelefon. Die bei­den Geschäftsinhaber wur­den bei den Überfällen ver­letzt.

Umfangreiche Ermittlungen des Kriminalkommissariats 12 der Polizei im Rhein-​Kreis Neuss führ­ten nun auf die Spur eines 21-​Jährigen. Der Tatverdächtige war im Mai 2016 nach einem räu­be­ri­schen Diebstahl in Viersen (Pressemitteilung der Polizei Viersen vom 11.05.2016) fest­ge­nom­men wor­den und anschlie­ßend in einer Fachklinik unter­ge­bracht.

Dort stat­te­ten ihm die Neusser Raubermittler am Donnerstag (9.6.) einen Besuch ab, kon­fron­tier­ten den 21-​Jährigen mit den gegen ihn erho­be­nen Vorwürfen und voll­streck­ten den Haftbefehl, den ein Richter erlas­sen hatte.

Bislang schweigt der 21-​Jährige zu den Raubüberfällen in Neuss und Kaarst. Die Ermittlungen dau­ern an. Möglicherweise kommt der Tatverdächtige auch für wei­tere Raubüberfälle mit ähn­li­cher Begehungsweise, unter ande­rem in Maastricht, in Frage.

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