Meerbusch: Interkommunales Gewerbegebiet Thema im nächs­ten Planungsausschuss

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Der Ausschuss für Planung und Liegenschaften wird sich in sei­ner Sitzung am Dienstag, 14. Juni, 17 Uhr, im Bürgerhaus an der Wittenberger Straße 21 gleich zu Beginn mit dem geplan­ten Interkommunalen Gewerbegebiet an der A44 in Osterath beschäftigen. 

Die Verwaltung schlägt den Politikern vor, grü­nes Licht für die Fortsetzung der seit vie­len Jahren lau­fen­den Vorplanungen für das Gebiet zu geben. Dazu, so heißt es im Beschlussvorschlag, sollte zunächst ein lan­des­pla­ne­ri­scher Vertrag zwi­schen den Städten Meerbusch und Krefeld sowie der Bezirksregierung ent­wor­fen werden.

Des Weiteren könnte ein Wirtschaftsprüfungsbüro beauf­tragt wer­den, alter­na­tive Rechtsformen für ein Interkommunales Gewerbegebiet auf­zu­zei­gen und zu bewer­ten. Auf Basis des­sen könnte die Politik dann wei­ter entscheiden.

Der alter­na­tive Beschlussvorschlag, über den die Planungspolitiker am 14. Juni ent­schei­den müs­sen, fällt deut­lich defen­si­ver aus: Demnach soll auf das inter­kom­mu­nale Gewerbegebiet mit 70 Hektar Fläche auf Meerbuscher und 50 Hektar Fläche auf Krefelder Gebiet ver­zich­tet wer­den. Statt des­sen könnte im Rahmen der Aufstellung des Regionalplanes süd­lich der A44 nur eine Fläche von 28,5 Hektar ange­mel­det wer­den, die nur den Meerbuscher Eigenbedarf decken würde.

In der wei­te­ren Tagesordnung wird der Planungsausschuss sich unter ande­rem mit der Zukunft des Wohnquartiers „Ehemalige Barbara-​Gerretz-​Schule beschäf­ti­gen. Zudem gibt es einen Sachstandsbericht zur vom Flughafen Düsseldorf bean­trag­ten Kapazitätserweiterung.

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