Jüchen: Neue Hochleistungssirenen instal­liert – Probealarm am 11. Juni

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen – Mitte Mai wur­den im Gemeindegebiet zwei neue Hochleistungssirenen auf der Karl-​Justen Halle in Bedburdyck und dem Gebäude der Grundschule Otzenrath aufgestellt.

Im gesam­ten Gemeindegebiet sind Sirenen auf den Feuerwehrgerätehäusern in Jüchen, Hochneukirch und Waat, den Grundschulen in Jüchen, Hochneukirch und Gierath, dem Baubetriebshof in Jüchen, am Dorfplatz in Gubberath und auf einem Privathaus in Kelzenberg vorhanden.

Einige ältere Sirenen waren bereits in den 90er-​Jahren demon­tiert wor­den, z.B. die Sirene auf der frü­he­ren Schule in Aldenhoven und auf dem ehe­ma­li­gen Rathaus in Hochneukirch. Eine von der Gemeinde Jüchen beauf­tragte Ausleuchtung hatte im ver­gan­ge­nen Jahr erge­ben, dass die Gemeindeteile Bedburdyck und Otzenrath nicht aus­rei­chend abge­deckt sind. Erstmalig wer­den die bei­den neuen Sirenen im Rahmen der monat­li­chen Probealarmierung am 4. Juni um 11.30 Uhr zu hören sein.

Am Samstag, den 11. Juni erfolgt dann zwi­schen 11.30 und 11.40 Uhr ein Probealarm zur Bevölkerungswarnung. Diese Warnung ist akus­tisch wie folgt wahrnehmbar:

  • 11:30 Uhr Entwarnung (1 Minute Dauerton)
  • 11:35 Uhr Warnung (1 Minute auf- und abschwel­len­der Heulton)
  • 11:40 Uhr Entwarnung ( 1 Minute Dauerton)

Durch den auf- und abschwel­len­den Heulton wer­den die Bürger im Ernstfall auf­ge­for­dert, schnellst­mög­lich Gebäude oder Wohnungen auf­zu­su­chen und das Radio einzuschalten.

Foto v.l.n.r. Heinz-Dieter Abels, Harald Zillikens, Ingo Breuch. Foto: Gemeinde
Foto v.l.n.r. Heinz-​Dieter Abels, Harald Zillikens, Ingo Breuch. Foto: Gemeinde

Durch die­sen Test wer­den den Bürgern die Warnsignale noch ein­mal in Erinnerung geru­fen. Das Sirenensystem in Jüchen hat einen ernst­haf­ten Zweck. Gibt es eine Gefahrenlage, die­nen die Sirenen dazu, die Bürger auf die Gefahr hin­zu­wei­sen“, so Bürgermeister Harald Zillikens.

Dafür sind momen­tan in gesam­ten Gemeindegebiet jetzt ins­ge­samt 11 Sirenen vor­han­den. Wichtig bei die­ser Probealarmierung ist auch eine Rückmeldung der Bürger, falls sie nichts gehört haben. „Anhand mög­li­cher Meldungen könnte dann ggfl. das Sirenennetz noch ver­bes­sert und Beschallungslücken geschlos­sen wer­den“, so der Leiter der Jüchener Feuerwehr Heinz-​Dieter Abels.

Die Gemeinde Jüchen gehört zu den ers­ten Kommunen im Rhein-​Kreis Neuss, wel­che Landesmittel in Höhe von ca. 17.000 Euro inves­tiert. Für Hinweise und Rückfragen zum Probealarm steht der Leiter der Feuerwehr unter der Tel-​Nr. 02165 /​87915610 zur Verfügung.

Es wird darum gebe­ten, für Rückfragen nicht die Notrufnummer 112 zu nutzen.

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