Neuss: Arbeitsplatz Kunst in der Drogenberatung

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Neuss – Zum ersten Mal in der Geschichte von „Arbeitsplatz Kunst“ wird die Drogenberatung Neuss, Augustinusstraße 21, Veranstaltungsort.

Am Samstag, 4. Juni 2016, 13 bis 19 Uhr, und Sonntag, 5. Juni 2016, 13 bis 19 Uhr, bespielen fünf Bildende Künstler aus der Region die Räume der Drogenberatung mit Malerei, Grafik, Materialarbeiten und Fotografie.

Auf Anregung von Ursula Helene Neubert, die Teil des Teams der Drogenberatung ist, hat sich eine Gruppe von befreundeten Künstlern gefunden, die ihr heimisches Atelier für das regionale Kunstevent mit dem Gebäude in der Neusser City tauschen.

„Unser Anliegen war der Wunsch, eine gemeinsame Aktion zu machen an einem Ort, wo wir mehr Menschen erreichen als in unseren privaten Arbeitsräumen. In der Drogenberatung fand mein Vorschlag offene Ohren. Wir Künstler hoffen auf mehr Publikum als Zuhause und die Drogenberatung kann sich in einem anderen, neuen Zusammenhang der Öffentlichkeit präsentieren“, fasst Neubert das Win-win-Konzept zusammen. Das passende Motto dazu lautet: „Sehn – Sucht – Kunst“.

Sämtliche Künstler kennen und schätzen sich und ihre Arbeit seit vielen Jahren. Ursula Helene Neubert erforscht in ihren Stillleben und Landschaften Materialität und Ausdrucksmöglichkeiten des Phänomens Farbe, in den Malakt fließen Emotionen und Erinnerungen ein und lassen Raum für Zufall und Unbewusstes.

Christa Schöppel überträgt „Tablet Finger Drawings“ auf Papier, Zeichnungen widmen sich der Beziehung von Mensch und Gegenstand, Nähe/Distanz ist ein wiederkehrendes Thema ihrer Arbeiten in verschiedenen Techniken. Karin Gier ist fasziniert von Strukturen, Zyklen, Kreisläufen und Gesetzmäßigkeiten im Mikro- und Makrokosmos. Ihre Materialarbeiten verwenden Erden und Kohle als Energieträger. Ursula Ringes-Schages kombiniert Farbpigmente in dünnen Lasuren, transparente Papiere, Wachse und Schellack mit mineralischen Gesteinsmehlen. Ihre haptischen Arbeiten verweisen in abstrakter Formensprache auf Natur, Landschaft, Architektur.

Der Fotograf Tilman Neubert verankert seine Arbeiten in seiner Biografie. Die Werkgruppe zum Thema Wald entdeckt mit einer analogen Lochkamera in Dickicht und Unterholz atmosphärische Eigenheiten; die inszenierten Selbstporträts erzählen Geschichten aus überraschenden Wirklichkeiten.

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