2.800 Euro oder 70 Tage JVA – Bundespolizei lie­ferte 28-​jährigen Neusser ein

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Dortmund – Neuss (ots) – Eine wirk­li­che Wahl hatte der 28-​Jährige nicht. Auf Grund sei­ner finan­zi­el­len Situation blieb ihm nur der Weg in die JVA.

Die Rede ist von einem Mann aus Neuss den Einsatzkräfte der Bundespolizei ges­tern Abend (15. Mai) im Dortmunder Hauptbahnhof kon­trol­lier­ten. Dabei stellte sich her­aus, dass gegen ihn ein Haftbefehl des Neusser Amtsgerichts vorlag.

Dieses hatte den 28-​Jährigen im August 2015, wegen uner­laub­ten Betäubungsmittelbesitzes in zwei Fällen, zu einer Geldstrafe von 2.800 Euro ver­ur­teilt. Die Geldstrafe hatte er bei der Gerichtskasse bis­lang nicht begli­chen. Hierzu gaben ihm die Bundespolizisten erneut die Gelegenheit. Trotz meh­re­rer Telefonate konnte er den gefor­der­ten Geldbetrag nicht organisieren.

Bundespolizisten lie­fer­ten ihn dar­auf­hin zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 70 Tagen in die Dortmunder JVA ein. Im letz­ten Telefongespräch ver­ab­schie­dete er sich von sei­ner Mutter.

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