Dormagen: Erster Bürgergarten soll zum Zusammenwachsen des Stadtteils bei­tra­gen

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Dormagen-Hackenbroich – Der erste Bürgergarten Dormagens entsteht derzeit rund um das Bürgerhaus Hackenbroich.

Viele engagierte Helfer wirken hier daran mit, ein öffentliches Grünparadies zu schaffen, in dem jeder in Zukunft auch die angebauten Früchte mit ernten darf. So legte die Hackenbroicher „Rentnerband“ als tatkräftige Verschönerungstruppe für den Stadtteil jetzt schon die ersten Hochbeete an.

Damit sich die heimische Natur in dem Garten entfalten kann, stellte die Mädchengruppe des katholischen Jugendtreffs St. Katharina dort auch ein selbst gebautes „Insektenhotel“ auf. Bei Kaffee und leckeren Waffeln wurde die neue Wohnstätte für Wildbienen, Wespen und andere nützliche Kleinlebewesen in der vorigen Woche eingeweiht.

„Viele Bürger sind da schon neugierig vorbeigekommen, um sich den Garten anzuschauen“, sagt Bärbel Breuer vom städtischen Büro für bürgerschaftliches Engagement im Bürgerhaus Hackenbroich.

Gemeinsam mit Angelika Fernhomberg vom Dormagener Jugendbildungsbüro organisiert sie das Mitmachprojekt. Mit Unterstützung durch den Europäischen Sozialfond und den katholische Jugendmigrationsdienst werden dabei auch junge Flüchtlinge einbezogen. Unter fachkundiger Anleitung helfen sie im Rahmen des Programms „Jugend stärken im Quartier“ stundenweise mit beim Anlegen des Gartens und lernen zugleich, sich gesellschaftlich und kulturell zu integrieren.

„Mit dem Garten wollen wir den Stadtteil nicht nur verschönern. Er soll auch zum allgemeinen Zusammenwachsen in Hackenbroich beitragen“, bringt es Angelika Fernhomberg auf den Punkt. Das öffentliche Förderprojekt trägt daher im doppelten Sinne den Namen „Querbeet“.

Die Eröffnung des Bürgergartens ist im Rahmen des Hackenbroicher Schützenfestes am 18. Juni geplant. Bis dahin bleibt für alle Beteiligten noch viel zu tun.

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